# Seetal-Wissen: alles über den TVB Seetal in einer Datei

Diese Datei bündelt das Wissen des erfundenen Tourismusverbands Seetal: Marke und Ton, Ausflugsziele,
Gästefragen, Leitfaden und Beispiele für Anfragen, Nächtigungsdaten der sieben Gemeinden und
Herkunftsmärkte. Dazu kommen zwei Arbeitsanleitungen für Claude. Jede Originaldatei beginnt mit
einer Zeile `## Datei: <pfad>`.

Material zum AI Enabling Day Wien, 15.10.2026, Action Tracks „KI & Vibe Coding“ mit Dr. Florian Steiner.
Der Tourismusverband Seetal, seine Orte und Personen sind erfunden.

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## Datei: skills/anfragen-agent/SKILL.md

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name: anfragen-agent
description: Beantwortet wiederkehrende Sponsoring- und Kooperationsanfragen konsistent im Ton und nach klaren Regeln, statt jedes Mal neu zu entscheiden. Nutze diesen Skill, wenn eine Anfrage von einem Verein, Veranstalter oder Betrieb um Unterstützung oder Aufnahme in die TVB-Kanäle bittet.
status: lauffähig
updated: 2026-09-16
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# anfragen-agent

Eine Anfrage rein, ein versandfertiger Antwortentwurf raus. Der Entwurf landet
im Postausgang, ein Mensch prüft und verschickt.

## Wofür dieser Skill da ist

Sponsoring- und Kooperationsanfragen kommen laufend, im Schnitt mehrmals pro
Woche, und werden bisher von wechselnden Personen unterschiedlich beantwortet.
Dieser Skill sorgt dafür, dass dieselbe Anfrageart immer nach denselben
Regeln beantwortet wird, unabhängig davon, wer gerade Zeit hat.

Er entscheidet nicht selbst über Geld. Er bereitet die Entscheidung vor und
schreibt den Entwurf, das Senden bleibt beim Menschen.

## Was du brauchst

Eine eingegangene Anfrage, Text oder eingefügte Mail. Formlos ist in Ordnung,
der Skill liest heraus, worum es geht.

## Was der Skill tut

1. Liest `vault/anfragen/leitfaden.md` und die Zusagen-Übersicht für das
   Verpflichtungsjahr der Anfrage vollständig (aktuell `vault/anfragen/zusagen-2026.md`
   für 2026). Existiert für das angefragte Jahr keine Übersicht, geht die
   Anfrage als Rücksprache-Entwurf raus, statt eine andere Jahresübersicht
   zu verwenden
2. Ordnet die Anfrage einer Art zu: Sponsoring/Unterstützung oder Kooperation.
   Passt keine der beiden, sagt der Skill das und schlägt keine Antwort vor
3. Prüft die Anfrage gegen die Kriterien der jeweiligen Art, bei
   Sponsoring/Unterstützung zusätzlich gegen das verbleibende Jahresbudget
4. Entscheidet, ob eine Zusage ohne Rücksprache möglich ist, eine Rücksprache
   nötig ist, oder eine Absage angebracht ist
5. Liest `vault/marke/tonalitaet.md` für den Ton
6. Schreibt den Antwortentwurf
7. Gibt zusätzlich eine interne Einordnungszeile aus, die nicht mitverschickt wird

## Entscheidungslogik

**Zusage ohne Rücksprache:** Anfrageart eindeutig, alle Kriterien erfüllt,
und innerhalb der Grenzen aus dem Leitfaden: bei Geld der Betrag, bei
Sachspenden Anzahl mal Stückwert, jeweils bis 300 €. Zusätzlich muss der
Restbetrag laut der Zusagen-Übersicht für das Verpflichtungsjahr der
Anfrage den neuen Wert noch decken. Fehlt diese Übersicht für das
angefragte Jahr, ist Rücksprache nötig, keine Zusage auf Basis einer
anderen Jahresübersicht. Reicht der Restbetrag nicht, wird abgesagt, auch
wenn der Einzelbetrag sonst im Rahmen läge.

Geht der genaue Warenwert nicht klar aus der Anfrage hervor und lässt sich
das Gesamtvolumen nicht auf einen Blick klar unter der 300-€-Grenze
einordnen, geht die Anfrage als Rücksprache-Entwurf raus, statt einen Wert
anzunehmen. Bei erkennbar geringwertigen Sachspenden für eine einzelne
Attraktion in kleiner Stückzahl (zum Beispiel ein paar Freikarten) darf der
Entwurf stattdessen die genaue Stückzahl direkt in der Antwort erfragen,
ohne auf Rücksprache zu eskalieren. Den Stückwert nimmt der Skill aus der
Stückwert-Liste im Leitfaden, steht die Sachspende dort nicht, ist
Rücksprache nötig. Die interne Einordnungszeile hält die Annahme zur
Stückzahl ausdrücklich als Annahme fest, nicht als Zusage-Faktum. Die
Bereitstellung selbst bleibt an die Antwort geknüpft: Kommt eine Stückzahl
zurück, die zusammen mit dem Stückwert über 300 € läge, gilt ab da wieder
die normale Rücksprache-Regel, keine automatische Zusage nur weil bereits
geantwortet wurde.

**Rücksprache nötig:** Betrag über dem Limit, mehrjährige Zusage, Veranstalter
außerhalb der 7 Gemeinden, oder ein Kriterium ist nicht eindeutig zu
beurteilen. Der Entwurf ist dann eine Zwischennachricht mit Datum, bis wann
sich der TVB meldet, keine Zusage und keine Absage.

**Absage:** Kriterium eindeutig nicht erfüllt (zum Beispiel keine
Öffentlichkeitswirkung bei Sponsoring, fehlender Gewerbeschein bei
Kooperation). Die Absage benennt den Grund konkret, ohne Ausrede, und bietet
wo sinnvoll eine Wiedervorlage an.

**Nie:** eine Geldzusage im selben Entwurf, der auch als „sofort senden"
markiert ist. Der Leitfaden verlangt eine Nacht Abstand, der Skill weist
darauf im internen Hinweis hin.

## Ausgabe

Zwei Blöcke:

1. **Antwortentwurf**, versandfertig, in der Tonalität aus `tonalitaet.md`,
   mit Anrede und Grußformel
2. **Intern, nicht mitversenden:** Einordnung (Anfrageart, welches Kriterium
   ausschlaggebend war, ob Rücksprache nötig ist, bei Geldbeträgen der
   Hinweis auf die Nacht-Abstand-Regel)

## Beispiel-Aufruf

```
Nutze den anfragen-agent-Skill.

Anfrage:
Von: Obmann Trachtenverein Oberried
Betreff: Bitte um Unterstützung Erntedankfest

Grüß euch, wir feiern heuer am 25. Oktober unser Erntedankfest am Dorfplatz
Oberried. Könnt ihr uns wie letztes Jahr mit ein paar Freikarten für den
Aussichtsturm Buchberg unterstützen, die wir bei der Tombola verlosen? Und
dürften wir das Fest auch auf eurer Facebook-Seite ankündigen?
```

## Was dieser Skill nicht tut

- Keine automatische Versendung. Jeder Entwurf wird von einem Menschen geprüft.
- Keine Entscheidung über Beträge außerhalb der im Leitfaden festgelegten
  Grenzen, diese Fälle gehen immer als Rücksprache-Entwurf raus.
- Keine Bearbeitung von Presseanfragen oder Gruppenbuchungen, dafür gilt
  dieser Leitfaden nicht, dafür bräuchte es einen eigenen Skill.

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## Datei: skills/artefakt/SKILL.md

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name: artefakt
description: Erzeugt aus dem Content-Vault oder aus mehreren Datenquellen in einem Lauf ein fertiges Artefakt, eine Landingpage als HTML, ein Ausflugs-PDF oder ein Stakeholder-Dashboard. Nutze diesen Skill, wenn aus vorhandenen Inhalten oder Rohdaten etwas Vorzeigbares entstehen soll, das man verschicken, online stellen oder im Gremium zeigen kann.
status: lauffähig
updated: 2026-09-16
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# artefakt

Vom Vault zum fertigen Ding. Der Block, in dem im Workshop der Groschen fällt.

## Wofür dieser Skill da ist

Ein gepflegter Vault ist noch kein Ergebnis. Dieser Skill zeigt, wofür sich die
Pflege lohnt: aus denselben Inhalten entsteht in einem Lauf eine Landingpage für
ein Hotel, ein Ausflugs-PDF für die Region, oder aus mehreren Rohdatenquellen
ein Dashboard für den Vorstand.

Die Content-Cases (Variante A und B) stammen aus dem Vorgespräch mit der
Österreich Werbung am 05.05.2026. Der Daten-Case (Variante C) stammt aus
Vorgesprächen mit Tourismusorganisationen im September 2026, zwei davon
nannten unabhängig voneinander dieselbe Aufgabe: Zahlen aus mehreren Quellen
von Hand zu einem Bericht zusammenführen.

## Drei Varianten

### Variante A, Landingpage

Eine einzelne HTML-Datei, alles inline, keine externen Abhängigkeiten. Läuft mit
Doppelklick im Browser und kann per Mail verschickt werden.

**Aufbau:**
1. Titelbereich mit Claim und einem Satz, worum es geht
2. Drei Inhaltsblöcke, je aus einer POI-Datei gespeist
3. Faktenblock: Anreise, Saison, Kontakt
4. Abschluss mit Handlungsaufforderung

**Technisch:** semantisches HTML, CSS im `<style>`-Block, keine Bilder als Datei
sondern Platzhalterflächen mit Alt-Text nach `vault/marke/bildsprache.md`,
Schema.org-Auszeichnung nach `vault/editorial/seo.md`.

### Variante B, Ausflugs-PDF

Ein Markdown-Dokument, das sich sauber nach PDF exportieren lässt.

**Aufbau nach Editorial Guide:** Titelseite, eine Doppelseite je Ausflug mit
Faktenblock, letzte Seite mit Anreise, Notrufnummern und Almöffnungszeiten.
Die Notrufnummern stehen im Editorial Guide und kommen nur von dort, nie aus
dem Gedächtnis.

**Regel:** maximal drei Ausflüge. Mehr liest niemand, und mehr wird schneller falsch.

### Variante C, Stakeholder-Dashboard

Ein Markdown- oder HTML-Bericht aus mehreren Rohdatenquellen, für ein internes
Gremium, nicht für Gäste.

**Aufbau:**
1. Kurze Zusammenfassung oben, drei bis vier Sätze
2. Kennzahlentabelle je Quelle, mit Berichtszeitraum
3. Auffälligkeiten-Abschnitt: was sich verändert hat, mit Zahl
4. Eigener Abschnitt „Offene Punkte in den Daten", nicht versteckt in einer
   Fußnote, sondern genauso sichtbar wie die Zahlen selbst

**Regel:** Widersprüche zwischen Quellen werden benannt, nicht geglättet. Wenn
zwei Quellen unterschiedliche Dinge messen oder eine Quelle fehlt, steht das
im Bericht, nicht nur im Kopf des Erstellers.

## Was der Skill tut

1. Fragt, welche Variante und für welchen Anlass beziehungsweise
   Berichtszeitraum
2. **Bei Variante A oder B:** liest `vault/marke/positionierung.md`,
   `vault/marke/tonalitaet.md`, `vault/marke/bildsprache.md`,
   `vault/editorial/editorial-guide.md` und `vault/editorial/seo.md`, bei einer
   Übersetzung zusätzlich `vault/editorial/glossar.md`. Wählt passende Dateien
   aus `vault/poi/` und begründet die Auswahl in einem Satz, zieht relevante
   Antworten aus `vault/faq/gaeste-faq.md` dazu
3. **Bei Variante C:** liest alle Dateien in `vault/daten/naechtigungen/`
   vollständig, sowie `vault/quellmaerkte/` falls die Anfrage Herkunftsdaten
   verlangt. Prüft dabei ausdrücklich:
   - Melden alle Quellen dieselbe Kennzahl, oder misst eine Quelle etwas anderes
     (zum Beispiel Ankünfte statt Nächtigungen)?
   - Fehlt für eine Quelle ein Zeitraum?
   - Ist eine Zahl als vorläufig gekennzeichnet?
   Jeden Fund hält der Skill fest, bevor er weiterbaut, nicht erst am Ende.
4. Baut das Artefakt
5. Prüft gegen die Checkliste unten

## Auswahl der Inhalte, Variante A und B

Der Skill wählt nicht wahllos drei POIs. Er wählt nach Anlass:

| Anlass | Auswahllogik |
|---|---|
| Familienurlaub | mindestens ein Weg unter 90 min, ein Badeplatz, eine Einkehr |
| Herbst | Almen mit später Saison, keine Winter-Einträge |
| Schlechtwetter | Innenangebote und kurze Wege, keine Gipfel |
| Hotel-Landingpage | drei Ziele in Gehweite oder mit einer Busverbindung |

Wenn kein Anlass genannt wird, fragt der Skill nach. Er rät nicht.

## Prüf-Checkliste, Variante A und B

- [ ] Konsequentes Du, kein „Sie"
- [ ] Keine Emdashes
- [ ] Kein verbotenes Wort aus `tonalitaet.md`
- [ ] Alle Zahlen stammen aus dem Vault, keine erfundenen Gehzeiten
- [ ] Bei Variante A: HTML öffnet ohne Fehler, kein externer Link auf Ressourcen
- [ ] Bei Variante A: Schema.org vorhanden und **nicht leer**
- [ ] Alt-Texte nach Konvention, unter 125 Zeichen
- [ ] Jeder Abschnitt für sich verständlich

## Prüf-Checkliste, Variante C

- [ ] Jede Zahl im Bericht ist auf eine der sieben Quelldateien zurückführbar
- [ ] Kein stiller Ausgleich: eine fehlende oder abweichende Quelle wird
      benannt, nicht interpoliert oder weggelassen
- [ ] Vorläufige Zahlen sind im Bericht als vorläufig gekennzeichnet, nicht
      nur in der Quelldatei
- [ ] Der Abschnitt „Offene Punkte in den Daten" ist nicht leer, wenn es
      tatsächlich Auffälligkeiten gibt
- [ ] Summen und Vergleiche rechnen nur mit Zahlen derselben Kennzahl
      (Nächtigungen mit Nächtigungen, nicht mit Ankünften)

## Beispiel-Aufruf, Variante A

```
Nutze den artefakt-Skill.

Variante A, Landingpage.
Anlass: Ein Partnerhotel in Buchberg möchte seinen Gästen zeigen,
was sie zu Fuß erreichen können. Zielgruppe Familien mit Kindern.
```

## Beispiel-Aufruf, Variante C

```
Nutze den artefakt-Skill.

Variante C, Stakeholder-Dashboard.
Berichtszeitraum: Juni bis August 2026.
Zielgruppe: Vorstand und Aufsichtsgremium des Tourismusverbands.
Quelle: vault/daten/naechtigungen/
```

## Der häufigste Fehler

Bei Variante A und B: ein `FAQPage`-Schema ohne Fragen darin. Die Seite meldet
damit „hier sind häufige Fragen" und liefert eine leere Liste. Das schadet
mehr als gar keine Auszeichnung. Wenn keine FAQ ins Artefakt kommt, gehört
auch kein FAQ-Schema hinein.

Bei Variante C: die sieben Quellen einfach zu summieren, ohne vorher zu
prüfen, ob sie dasselbe messen. Genau das ist der Fehler, den echte
Tourismusorganisationen laut den Check-in-Calls im September 2026 tatsächlich
machen, und genau deshalb gehört die Konsistenzprüfung als eigener Schritt
vor das Bauen, nicht als Nachgedanke danach.

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## Datei: vault/anfragen/beispielanfragen.md

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titel: Beispielanfragen
typ: rohdaten
status: final
anzahl: 5
updated: 2026-09-16
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# Beispielanfragen

Fünf eingegangene Anfragen, unverändert wie sie im Postfach ankamen. Zum
Testen des `anfragen-agent`-Skills. Zwei davon sind bewusst Grenzfälle, die
laut Leitfaden eine Rücksprache brauchen, nicht eine sofortige Zusage.

## 1, Sponsoring, klarer Fall unter dem Limit

Von: Obmann Trachtenverein Oberried
Betreff: Bitte um Unterstützung Erntedankfest
Eingegangen: 15. September

Grüß euch,

wir feiern heuer am 25. Oktober unser Erntedankfest am Dorfplatz Oberried,
mit Umzug, Musik und Verkaufsständen der örtlichen Vereine. Könnt ihr uns
wie letztes Jahr mit ein paar Freikarten für den Aussichtsturm Buchberg
unterstützen, die wir bei der Tombola verlosen? Und dürften wir das Fest
auch auf eurer Facebook-Seite ankündigen?

Danke schon im Voraus, liebe Grüße
Sepp Huber

## 2, Sponsoring, über dem Limit

Von: Sportverein Talboden
Betreff: Anfrage Hauptsponsor Sommerlauf
Eingegangen: 21. September

Servus,

wir planen für nächsten Juli einen Berglauf von Talboden zum Seetaler Spitz
und zurück, mit Startgeld-Einnahmen für die Vereinsjugend. Für die
Organisation, Streckensicherung und Siegerehrung bräuchten wir 1.200 € als
Hauptsponsor, dafür bekommt ihr Logo auf allen Laufshirts und eine Erwähnung
in der Pressearbeit.

Wäre das möglich? Wir würden gern bald planen.

Beste Grüße
Manuela Steiner

## 3, Kooperation, alle Kriterien erfüllt

Von: Jausenstation Waldrast
Betreff: Aufnahme ins Wanderportal
Eingegangen: 8. September

Hallo,

wir haben die Jausenstation Waldrast am Zwergenpfad seit letztem Jahr unter
neuer Führung, Gewerbeschein liegt vor (Gemeinde Oberried). Auf Google haben
wir aktuell 4,3 Sterne bei 61 Bewertungen. Wir haben durchgehend von Mai bis
Oktober geöffnet, Mittwoch Ruhetag.

Könnten wir ins Wanderportal aufgenommen werden? Bilder und einen Kurztext
könnten wir liefern.

Viele Grüße
Familie Radl

## 4, Kooperation, ein Kriterium fehlt

Von: Alm-Café Sonnseite
Betreff: Listung auf eurer Website
Eingegangen: 12. September

Hallo liebe Leute,

wir würden gerne auf eurer Website gelistet werden, wir haben eine kleine
Almhütte oberhalb von Brandhof mit Kaffee und Kuchen. Leider haben wir noch
keine Bewertungen, weder auf Google noch sonst irgendwo, weil wir erst diesen
Sommer aufgesperrt haben, aber das Feedback vor Ort ist bisher richtig gut!

Geht das trotzdem?

Liebe Grüße
Tom

## 5, Sponsoring, Grenzfall außerhalb der Kriterien

Von: Kulturverein Sankt Katharein
Betreff: Unterstützung 50-Jahr-Feier
Eingegangen: 18. September

Grüß Gott,

unser Kulturverein wird heuer 50 Jahre alt, das feiern wir im November mit
einem geschlossenen Abend für Mitglieder und Ehrengäste im Vereinsheim.
Könntet ihr uns mit einem kleinen Betrag für das Buffet unter die Arme
greifen? Wir sind ja schließlich auch ein Aushängeschild fürs Seetal.

Herzlichen Dank,
Der Vorstand

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## Datei: vault/anfragen/leitfaden.md

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titel: Leitfaden wiederkehrende Anfragen
typ: leitfaden
status: final
updated: 2026-09-16
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# Leitfaden wiederkehrende Anfragen

Der TVB Seetal bekommt jede Woche mehrere Anfragen von außen, die sich in Ton
und Inhalt stark ähneln. Bisher beantwortet sie, wer gerade Zeit hat, mal die
Marketing-Leitung, mal die Content-Managerin, mal die Agentur. Ergebnis:
unterschiedliche Zusagen, unterschiedliche Wartezeiten, keine Übersicht, wer
was schon zugesagt hat.

Dieser Leitfaden legt für zwei Anfragearten fest, wie eine Antwort aussieht,
was zugesagt werden darf und wann jemand anders entscheiden muss.

## Sponsoring- und Unterstützungsanfragen

Vereine, Schulen und lokale Veranstalter aus den 7 Gemeinden bitten um
Geld, Sachspenden, Bewerbung im TVB-Kanal oder Standmaterial für ihr Fest.

**Budget:** 8.000 € pro Jahr, verwaltet von der Marketing-Leitung. Bereits
gemachte Zusagen und der aktuelle Restbetrag stehen in der
Zusagen-Übersicht des jeweiligen Jahres (aktuell
`vault/anfragen/zusagen-2026.md` für 2026).

**Zusagen ohne Rücksprache, bis 300 €:**
- Bewerbung der Veranstaltung im TVB-Newsletter oder auf den Social-Kanälen
- Standmaterial (Banner, Prospektständer) leihweise
- Sachspenden bis 300 € Warenwert insgesamt (Give-aways, Freikarten für
  Attraktionen), Anzahl mal Stückwert, nicht nur der Stückwert allein

**Stückwerte für Sachspenden**, damit die 300-€-Grenze prüfbar ist:

| Sachspende | Stückwert |
|---|---|
| Freikarte Aussichtsturm Buchberg | 6 € |
| Freikarte Seerundfahrt | 14 € |
| Give-away-Paket (Wanderkarte, Trinkflasche, Anstecker) | 12 € |

Steht eine Sachspende nicht in dieser Liste, ist ihr Wert unklar, dann gilt
die Rücksprache-Regel unten.

**Braucht Rücksprache mit der Geschäftsführung:**
- Jede Geldzusage über 300 €
- Jede Sachspende über 300 € Warenwert insgesamt, zum Beispiel eine größere
  Stückzahl an Freikarten
- Mehrjährige Zusagen (Verein fragt nach Unterstützung für die nächsten drei Jahre)
- Anfragen von Veranstaltern außerhalb der 7 Gemeinden
- Wenn Stückzahl oder Warenwert einer Sachspende aus der Anfrage nicht
  eindeutig hervorgehen, wird nachgefragt statt geschätzt

**Kriterium für eine Zusage:** Die Veranstaltung muss im Seetal stattfinden
oder einen erkennbaren Bezug zum Seetal haben. Reine Vereinsfeiern ohne
Öffentlichkeitswirkung (Geburtstage, interne Jubiläen) werden nicht unterstützt,
das wird freundlich, aber klar so begründet.

**Antwortzeit:** innerhalb von 3 Werktagen, auch wenn die Antwort nur eine
Zwischennachricht ist ("wir prüfen das, du hörst bis [Datum] von uns").

## Kooperationsanfragen von Betrieben

Hütten, Gastronomie und Anbieter im Seetal fragen, ob sie in den TVB-Kanälen
(Website, Wanderportal, Social Media) aufgenommen werden können.

**Aufnahmekriterien, alle drei müssen erfüllt sein:**
1. Gültiger Gewerbeschein mit Standort in einer der 7 Gemeinden
2. Mindestens eine Bewertung auf einer öffentlichen Plattform, Durchschnitt
   über 3,5 von 5 Sternen
3. Betrieb ist während der beworbenen Saison tatsächlich erreichbar
   (keine Karteileiche)

**Wenn alle drei erfüllt sind:** Zusage, Hinweis auf die nächste
Aktualisierungsrunde der Website (vierteljährlich), Bitte um Bildmaterial und
Kurztext nach `vault/editorial/editorial-guide.md`.

**Wenn eines fehlt:** Klar benennen, welches Kriterium fehlt, kein
"schauen wir mal". Bei Kriterium 3 höflich nachfragen, ob eine Wiedervorlage
zur nächsten Saison gewünscht ist.

**Antwortzeit:** innerhalb von 5 Werktagen, Aufnahmeprüfung braucht Zeit.

## Was für beide Anfragearten gilt

- **Tonalität wie überall:** `vault/marke/tonalitaet.md` gilt unverändert, auch
  in einer Absage. Kein „Sie", keine Floskeln, keine leeren Superlative.
- **Nie am selben Tag eine Geldzusage machen.** Auch wenn der Betrag im
  eigenen Rahmen liegt, eine Nacht drüber schlafen, dann zusagen.
- **Jede Zusage wird schriftlich bestätigt**, auch wenn sie vorher mündlich
  oder am Telefon gefallen ist.
- **Absagen brauchen einen Grund, keine Ausrede.** "Das Budget für dieses Jahr
  ist ausgeschöpft" ist ehrlicher als eine vage Vertröstung.

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## Datei: vault/anfragen/zusagen-2026.md

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titel: Zusagen 2026, Übersicht
typ: daten
status: laufend
updated: 2026-09-16
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# Bereits gemachte Zusagen 2026

Jahresbudget laut `vault/anfragen/leitfaden.md`: 8.000 €. Diese Übersicht
führt die Marketing-Leitung händisch nach jeder neuen Zusage nach, damit der
`anfragen-agent`-Skill den Restbetrag prüfen kann, bevor er eine Zusage ohne
Rücksprache vorschlägt.

Diese Datei gilt nur fürs Jahr 2026. Für 2027 legt die Marketing-Leitung
eine neue Datei `zusagen-2027.md` an, der Skill liest die Übersicht des
laufenden Jahres.

| Datum | Verein/Betrieb | Art | Budgetwirksamer Wert | Wer |
|---|---|---|---|---|
| 2026-03-12 | Musikverein Buchberg | Geldzusage | 250 € | Marketing-Leitung |
| 2026-05-02 | Kulturverein Talboden | Standmaterial, leihweise | 0 € (nicht budgetwirksam) | Content-Managerin |
| 2026-06-20 | Freiwillige Feuerwehr Hochleiten | Geldzusage | 500 € | Marketing-Leitung |
| 2026-08-01 | Trachtenverein Unterried | Sachspende, Freikarten | 180 € | Marketing-Leitung |

**Bereits zugesagt (budgetwirksam):** 930 €
**Restbetrag:** 7.070 € von 8.000 €

Standmaterial, das nur leihweise vergeben und wieder zurückgegeben wird,
zählt laut Leitfaden nicht gegen das Budget, andere Sachspenden zählen mit
ihrem Warenwert.

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## Datei: vault/daten/naechtigungen/brandhof.md

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gemeinde: Brandhof
quelle: Gästemeldesystem Brandhof, Export
stand: 2026-09-04
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# Nächtigungen Brandhof

| Monat | Nächtigungen |
|---|---|
| Juni 2026 | 3.300 |
| Juli 2026 | 4.700 |
| August 2026 | 4.300 |

Quelle: eigenes Gästemeldesystem der Gemeinde, Export als Monatssumme.

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## Datei: vault/daten/naechtigungen/buchberg.md

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gemeinde: Buchberg
quelle: Gästemeldesystem Buchberg, Export
stand: 2026-09-04
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# Nächtigungen Buchberg

| Monat | Nächtigungen |
|---|---|
| Juni 2026 | 12.100 |
| Juli 2026 | 17.300 |
| August 2026 | 16.400 |

Quelle: eigenes Gästemeldesystem der Gemeinde, Export als Monatssumme.

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## Datei: vault/daten/naechtigungen/hochleiten.md

---
gemeinde: Hochleiten
quelle: Gästemeldesystem Hochleiten, Export
stand: 2026-09-04
---

# Nächtigungen Hochleiten

| Monat | Nächtigungen |
|---|---|
| Juni 2026 | 2.400 |
| Juli 2026 | 3.600 |
| August 2026 | 3.100 |

Quelle: eigenes Gästemeldesystem der Gemeinde, Export als Monatssumme.

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## Datei: vault/daten/naechtigungen/oberried.md

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gemeinde: Oberried
quelle: Gemeindeamt Oberried, Mail
stand: 2026-09-02
---

# Nächtigungen Oberried

Hallo, anbei unsere Zahlen für Juni und Juli. Der August folgt noch, wir
stellen gerade auf ein neues System um und können die Augustzahlen erst
Anfang Oktober liefern.

| Monat | Nächtigungen |
|---|---|
| Juni 2026 | 6.800 |
| Juli 2026 | 9.400 |
| August 2026 | folgt |

Danke für die Geduld.

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## Datei: vault/daten/naechtigungen/sankt-katharein-am-see.md

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gemeinde: Sankt Katharein am See
quelle: Tourismusbüro Sankt Katharein, händische Zusammenstellung
stand: 2026-09-05
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# Ankünfte Sankt Katharein am See

Da unser Meldesystem gerade umgestellt wird, hier die Zahlen aus der
Gästekartei, wie besprochen.

| Monat | Ankünfte |
|---|---|
| Juni 2026 | 5.100 |
| Juli 2026 | 7.200 |
| August 2026 | 6.600 |

Bei Rückfragen einfach melden.

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## Datei: vault/daten/naechtigungen/talboden.md

---
gemeinde: Talboden
quelle: Gästemeldesystem Talboden, Export
stand: 2026-09-03
---

# Nächtigungen Talboden

| Monat | Nächtigungen |
|---|---|
| Juni 2026 | 14.200 |
| Juli 2026 | 19.800 |
| August 2026 | 18.100 |

Quelle: eigenes Gästemeldesystem der Gemeinde, Export als Monatssumme.

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## Datei: vault/daten/naechtigungen/uebersicht.md

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titel: Nächtigungsdaten, Übersicht
typ: daten
status: final
updated: 2026-09-16
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# Nächtigungsdaten der 7 Gemeinden

Jede der 7 Gemeinden im Seetal führt ihr eigenes Gästemeldesystem und liefert
ihre Zahlen eigenständig an den Tourismusverband. Es gibt keine zentrale
Datenbank, nur diese sieben Einzeldateien für den aktuellen Berichtszeitraum
(Juni bis August 2026).

Für den monatlichen Stakeholder-Report (Vorstand, Aufsichtsgremium) müssen
alle sieben Quellen zusammengeführt werden. Die Dateien liegen so vor, wie sie
tatsächlich eingegangen sind, nicht vorab bereinigt.

Verwandte Datenquelle für einen vollständigeren Report: `vault/quellmaerkte/`
enthält Angaben zur Herkunft der Gäste je Quellmarkt, unabhängig von den
Nächtigungszahlen hier.

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## Datei: vault/daten/naechtigungen/unterried.md

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gemeinde: Unterried
quelle: Gästemeldesystem Unterried, Export
stand: 2026-09-03
---

# Nächtigungen Unterried

| Monat | Nächtigungen | Status |
|---|---|---|
| Juni 2026 | 4.100 | final |
| Juli 2026 | 5.900 | vorläufig, Korrektur bis Ende September möglich |
| August 2026 | 5.400 | final |

Die Juli-Zahl ist vorläufig, weil zwei Betriebe ihre Meldungen erst
nachträglich eingereicht haben. Endgültiger Stand folgt.

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## Datei: vault/editorial/editorial-guide.md

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titel: Editorial Guide
typ: editorial
status: final
updated: 2026-07-31
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# Editorial Guide

Was in welcher Länge und Struktur geschrieben wird. Die Tonalität steht in
`../marke/tonalitaet.md` und gilt für alles hier.

## Pressetext

**Länge:** 2.000 bis 2.800 Zeichen inklusive Leerzeichen.

**Aufbau:**
1. Überschrift, maximal 65 Zeichen, ohne Doppelpunkt-Konstruktion
2. Vorspann, 2 Sätze, beantwortet was und wann
3. Hauptteil, 3 bis 4 Absätze à 3 bis 5 Sätze
4. Zitat einer realen Person mit Funktion, 1 bis 2 Sätze
5. Faktenblock: Termine, Preise, Anreise
6. Boilerplate TVB Seetal, unverändert (siehe unten)
7. Pressekontakt

**Regeln:** Kein Zitat ohne Namen und Funktion. Keine erfundenen Zitate. Der
Faktenblock steht immer, auch wenn er kurz ist.

**Boilerplate, wörtlich zu übernehmen:**

> Der Tourismusverband Seetal vertritt sieben Gemeinden mit rund 11.000 Gästebetten
> und etwa 620.000 Nächtigungen im Jahr. Die Region steht für Wandern ohne
> Leistungsdruck, regionale Küche und 340 Kilometer markierte Wege.

## POI-Beschreibung für die Website

**Länge:** 900 bis 1.400 Zeichen.

**Aufbau:**
1. Einstieg, 1 bis 2 Sätze, was den Ort ausmacht
2. Der Weg dorthin, mit Gehzeit und Höhenmetern
3. Was es vor Ort gibt, inklusive Einkehr
4. Ein praktischer Hinweis, den man sonst erst vor Ort erfährt
5. Faktenzeile: Gehzeit, Höhenmeter, Saison, Barrierefreiheit

Der praktische Hinweis ist der wichtigste Teil. Er unterscheidet unsere Texte
von denen aller anderen. Beispiele: „Die letzten zehn Minuten sind steil und bei
Nässe rutschig", „Der Parkplatz ist ab neun Uhr voll", „Kartenzahlung nicht möglich".

## Social Post

| Kanal | Länge | Besonderheit |
|---|---|---|
| Instagram | 400 bis 700 Zeichen | erster Satz muss ohne „mehr anzeigen" funktionieren, 5 bis 8 Hashtags am Ende |
| TikTok | 100 bis 200 Zeichen | Text ist Beiwerk, 3 bis 4 Hashtags |
| Facebook | 300 bis 600 Zeichen | ältere Zielgruppe, ganze Sätze, keine Hashtag-Wand, maximal 2 |
| LinkedIn | 600 bis 1.100 Zeichen | B2B, an Partnerbetriebe und Branche, keine Gäste-Ansprache |
| Newsletter-Teaser | 200 bis 350 Zeichen | endet mit einem Link, kein Cliffhanger |

**Für alle Kanäle:** ein Gedanke pro Post. Wer drei Dinge sagen will, macht drei Posts.

## Ausflugs-PDF

**Umfang:** 4 bis 8 Seiten A4, je nach Zahl der Ausflüge.

**Aufbau:** Titelseite mit einem Bild und dem Claim, eine Doppelseite pro Ausflug
mit Karte und Faktenblock, letzte Seite mit Anreise, Notfallnummern und
Öffnungszeiten der Almen.

**Notfallnummern:** immer genau diese drei, aus keiner anderen Quelle:
Euro-Notruf 112, Rettung 144, Alpinnotruf der Bergrettung 140.

**Regel:** Ein PDF hat maximal drei Ausflüge. Mehr liest niemand, und mehr wird
schneller falsch.

## Newsletter

**Länge:** 1.200 bis 1.800 Zeichen, drei Blöcke.

**Aufbau:** ein saisonaler Aufhänger, eine konkrete Empfehlung mit Datum, ein
Betriebs- oder Menschen-Porträt in drei Sätzen. Immer ein Bild pro Block.

**Betreffzeile:** unter 45 Zeichen, kein Ausrufezeichen, keine Emojis.

## Was für alle Textsorten gilt

- **Antworten stehen für sich.** Jeder Absatz muss verständlich sein, ohne dass
  man den davor gelesen hat. Das gilt für Menschen und für KI-Systeme gleichermaßen.
- **Das Subjekt wird benannt.** „Das Seetal hat 340 Kilometer Wege", nicht „Wir
  haben 340 Kilometer Wege". Ein Absatz, der isoliert zitiert wird, muss trotzdem
  sagen, worum es geht.
- **Keine Emdashes.** Stattdessen Kommata.
- **Keine Klammern für Wesentliches.** Was wichtig ist, gehört in den Satz.

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## Datei: vault/editorial/glossar.md

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titel: Glossar DE / EN / NL / IT / FR
typ: editorial
status: final
updated: 2026-07-31
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# Glossar

Verbindlich für alle Übersetzungen. Der Pressetext-Skill hält sich strikt daran.
Wenn ein Begriff hier steht, wird er genau so übersetzt und nicht anders.

## Nicht übersetzen

Diese Begriffe bleiben in jeder Sprache auf Deutsch. Beim ersten Vorkommen folgt
eine kurze Erklärung in Klammern, danach steht der Begriff allein.

| Begriff | Erklärung beim ersten Vorkommen |
|---|---|
| Seetal | Eigenname, nie „Lake Valley" oder Ähnliches |
| Seetaler Spitz | Bergname |
| Seetal. Geh langsam. | Claim, immer deutsch, Erklärzeile darunter |
| Alm | EN: mountain pasture hut, NL: alm (berghut), IT: malga, FR: alpage |
| Jause | EN: cold snack, NL: brotmaaltijd, IT: merenda, FR: casse-croûte |
| Brettljause | wie Jause, aber „served on a wooden board" ergänzen |
| Kaiserschmarrn | nie übersetzen, EN: shredded pancake ergänzen |
| Tourismusverband | EN: tourism board, NL: toeristenbureau, IT: ente turistico, FR: office de tourisme |

## Kernbegriffe

| Deutsch | EN | NL | IT | FR |
|---|---|---|---|---|
| Wanderweg | trail | wandelpad | sentiero | sentier |
| Rundweg | loop trail | rondwandeling | anello | boucle |
| Höhenmeter (Aufstieg) | elevation gain | hoogtemeters | dislivello | dénivelé |
| Gehzeit | walking time | looptijd | tempo di percorrenza | temps de marche |
| markiert | waymarked | gemarkeerd | segnalato | balisé |
| Einkehr | place to stop and eat | pleisterplaats | punto di ristoro | halte gourmande |
| bewirtschaftet (Alm) | staffed | bemand | gestita | gardée |
| Badeplatz | swimming spot | zwemplek | punto balneabile | site de baignade |
| Themenweg | themed trail | themapad | percorso tematico | sentier thématique |
| barrierefrei | step-free | drempelvrij | accessibile | accessible |
| kinderwagentauglich | pushchair-friendly | kinderwagenvriendelijk | adatto ai passeggini | accessible en poussette |
| Loipe | cross-country trail | langlaufloipe | pista di fondo | piste de ski de fond |
| Winterwanderweg | winter walking trail | winterwandelpad | sentiero invernale | sentier hivernal |
| Schaukäserei | show dairy | kaasmakerij met rondleiding | caseificio visitabile | fromagerie ouverte au public |
| Nächtigung | overnight stay | overnachting | pernottamento | nuitée |
| Gästebett | guest bed | gastenbed | posto letto | lit touristique |

## Fallen, die immer wieder passieren

- **„Wanderung" ist nicht „hike".** Eine hike ist im englischen Sprachraum
  anstrengender, als wir meinen. Wir schreiben „walk" für alles unter drei Stunden.
- **„Hütte" ist nicht „hut".** Eine „hut" klingt nach Notunterkunft.
  Wir schreiben „mountain inn" oder benutzen „Alm" mit Erklärung.
- **„Gemütlich" hat keine Entsprechung.** Nicht mit „cosy" übersetzen, das ist
  kleiner und enger gemeint. Umschreiben mit dem, was gemeint ist.
- **Niederländisch: „wandelen" ist alltäglich, „trekking" nicht.** Nie „trekking".
- **Italienisch: „passeggiata" für alles unter einer Stunde**, darüber „escursione".
- **Französisch: „randonnée" ab zwei Stunden**, darunter „promenade".

## Ortsnamen im Tal

Sieben Gemeinden, alle unverändert in jeder Sprache:

Oberried, Unterried, Brandhof, Sankt Katharein am See, Hochleiten,
Buchberg, Talboden.

Kein „Sankt" zu „St." abkürzen, außer der Platz reicht nicht.

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## Datei: vault/editorial/seo.md

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titel: SEO- und GEO-Konventionen
typ: editorial
status: final
updated: 2026-07-31
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# SEO und Auffindbarkeit

Gilt für klassische Suchmaschinen und für KI-Systeme, die Antworten
zusammensetzen. Vieles überschneidet sich, der Unterschied steht unten.

## Keyword-Cluster

| Cluster | Hauptbegriff | Nebenbegriffe |
|---|---|---|
| Wandern | wandern seetal | wanderwege, rundwanderung, familienwanderung, gehzeit |
| Familie | urlaub mit kindern seetal | kinderwagentauglich, badeplatz, familienweg, schlechtwetter |
| Kulinarik | almhütte seetal | schaukäserei, brettljause, regionale küche, einkehr |
| See | seetaler see | baden, schwimmen, wassertemperatur, uferweg |
| Winter | langlaufen seetal | winterwandern, loipe, schneelage |
| Anreise | anreise seetal | bahn, parkplatz, wanderbus |

## Meta-Konventionen

- **Title:** unter 60 Zeichen, Hauptbegriff vorne, Marke hinten.
  Muster: `Panoramaweg Ostufer, 2 h 30 min | Seetal`
- **Description:** 140 bis 155 Zeichen, enthält eine konkrete Zahl und einen
  Handlungshinweis. Keine Aufzählung von Adjektiven.
- **H1 pro Seite genau einmal.** Danach H2 für jeden Abschnitt, H3 nur bei echter
  Unterordnung.

## Was für KI-Systeme zusätzlich zählt

KI-Systeme zerlegen Seiten in Abschnitte und zitieren einzelne davon. Daraus folgen
drei Regeln, die klassisches SEO so nicht kennt:

**1. Jeder Abschnitt steht für sich.**
Ein Absatz, der mit „Darüber hinaus" beginnt, wird nicht zitiert, weil er ohne den
vorherigen sinnlos ist. Ein Absatz, der die Frage vollständig beantwortet, wird zitiert.

**2. Das Subjekt wird benannt, nicht „wir".**
„Der Seetaler See erreicht im Juli etwa 21 Grad" ist zitierfähig.
„Bei uns wird das Wasser im Juli angenehm warm" ist es nicht.

**3. Frage als Überschrift, Antwort im ersten Satz darunter.**
Danach die Begründung. Nicht umgekehrt.

## Strukturierte Daten

Diese Auszeichnungen gehören auf die jeweiligen Seiten:

| Seitentyp | Schema-Typ | Pflichtfelder |
|---|---|---|
| Startseite | `Organization` | Name, Logo, Adresse, Gründung, Links zu Profilen |
| POI-Seite | `TouristAttraction` | Name, Beschreibung, Geo, Öffnungszeiten |
| Wanderweg | `TouristAttraction` oder `Place` | Name, Distanz, Höhenmeter, Schwierigkeit |
| Veranstaltung | `Event` | Name, Datum, Ort, Veranstalter |
| FAQ-Seite | `FAQPage` | jede Frage mit Antwort, **nie leer ausliefern** |
| Betrieb | `LocalBusiness` | Name, Adresse, Telefon, Öffnungszeiten |

**Die häufigste Fehlerquelle:** Ein `FAQPage`-Block ohne Fragen darin. Die Seite
meldet damit „hier sind häufige Fragen" und liefert eine leere Liste. Das schadet
mehr als gar keine Auszeichnung. Vor jedem Release prüfen.

## Was wir nicht tun

- Keine Keyword-Dichte optimieren. Wer den Editorial Guide befolgt, hat die
  Begriffe ohnehin im Text.
- Keine Texte für Suchmaschinen schreiben, die Menschen nicht lesen wollen.
- Keine Bilder ohne Alt-Text veröffentlichen. Konvention in `../marke/bildsprache.md`.

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## Datei: vault/faq/gaeste-faq.md

---
titel: Gäste-FAQ
typ: faq
status: final
anzahl: 20
updated: 2026-07-31
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# Gäste-FAQ

**Anreise und vor Ort**

## Wie komme ich ohne Auto ins Seetal?

Mit der Bahn kommst du bis Sankt Katharein am See, von dort fährt der Wanderbus stündlich ins Tal. Die Linie 1 bedient von 7:20 bis 18:20 Uhr die Haltestellen Talboden, Buchberg, Oberried und Brandhof. Für Unterried und den Parkplatz Leitenboden steigst du in Brandhof in die Linie 2 um, sie fährt alle zwei Stunden.

## Wo parke ich, wenn der Wanderparkplatz voll ist?

Stell das Auto im Ort ab und geh die letzten Minuten zu Fuß. Am Zwergenpfad in Oberried stehen 30 Plätze, die an Ferienwochenenden ab 10 Uhr belegt sind, vom Gemeindeamt sind es 10 Minuten Fußweg. Der Parkplatz an der Sandbucht hat 40 Plätze und ist an schönen Tagen ab neun Uhr voll, danach bleiben dir das Boot oder der Panoramaweg Ostufer.

## Kann ich überall mit Karte zahlen?

Nein, mehrere Betriebe im Seetal nehmen nur Bargeld. Die Seealm Hochleiten, die Jausenstation Waldrast am Zwergenpfad und der Kartenautomat an der Loipe Talboden kassieren ausschließlich bar. Mit Karte zahlst du im Verkaufsraum der Schaukäserei Brandhof, in der Käsestube nebenan wieder nicht.

## Gibt es im Seetal überall Handyempfang?

Nein, an mehreren Stellen im Seetal hast du kein Netz. In der Wasserfallklamm bei Brandhof bleibst du rund 25 Minuten ohne Empfang, am Winterwanderweg Südhang fehlt er im Waldstück unterhalb der Sonnhütte. Beim Aussichtsturm Buchberg hast du auf der Plattform Empfang, am Steig darunter nicht.

**Wandern**

## Welche Wanderung passt in einen halben Tag?

Der Panoramaweg Ostufer braucht 2 h 30 min und passt damit in einen halben Tag. Die Strecke von Buchberg nach Sankt Katharein am See misst 8,4 km bei 180 Höhenmetern Aufstieg. Zurück nach Buchberg fährt das Boot ab Sankt Katharein, die letzte Abfahrt ist um 17:15 Uhr.

## Wie fit muss ich für den Seetaler Spitz sein?

Für den Seetaler Spitz brauchst du Kondition für 814 Höhenmeter und 5 h 40 min Gehzeit. Der Steig ist rot markiert und verlangt keine Kletterei, die letzten 20 Minuten führen aber über Blockgelände, das bei Nässe rutscht. Ab Mitte Juli ziehen die Gewitter meist zwischen 14 und 16 Uhr auf, starte deshalb vor sieben Uhr früh.

## Lohnt sich eine Wanderung bei Regen?

Bei Regen lohnt sich die Wasserfallklamm bei Brandhof am ehesten, weil der Klammbach dann mehr Wasser über die drei Stufen schickt. Auf dem Rundweg liegen 380 Stufen, die auch bei Sonne nass sind, mit glatten Sohlen rutschst du dort. Der Aussichtsturm Buchberg bringt bei Regen wenig, bei Gewitterneigung sperrt der Turmwart die oberen zwei Etagen.

## Finde ich unterwegs Trinkwasser?

Nimm Wasser mit, Brunnen stehen nur an wenigen Punkten. Der Panoramaweg Ostufer hat zwischen km 2,8 und km 5,4 weder Schatten noch Brunnen, im Juli und August rechnest du mit 1,5 Litern pro Person. An der Seealm Hochleiten füllst du gratis am Brunnen neben dem Stall, am Weg zum Seetaler Spitz findest du nach der Kaseralm auf 1.640 Metern kein Wasser mehr.

**Mit Kindern**

## Ab welchem Alter schaffen Kinder den Zwergenpfad?

Der Zwergenpfad in Oberried passt für Kinder ab vier Jahren. Die Runde misst 2,4 km bei 90 Höhenmetern, mit Kindern gehst du 1 h 30 min, mit vielen Pausen zwei Stunden. Vierzehn Holzfiguren stehen am Wegrand, jede mit einer Aufgabe auf einer Tafel daneben.

## Komme ich mit dem Kinderwagen auf die Wege?

Mit dem Kinderwagen kommst du auf drei Wegen im Seetal durch, aber nicht überall bis zum Ziel. Der Moorlehrpfad Unterried führt stufenlos über einen 1,2 Meter breiten Bohlensteg mit Rampe, die ersten 2,1 km des Panoramawegs Ostufer ab Buchberg sind asphaltiert. Auf dem Zwergenpfad kommt ein Wagen mit großen Rädern durch, nur die letzten 200 Meter zum Spielplatz sind schmal und wurzelig.

## Welchen Berg schaffen Kinder ohne Tragen?

Zur Seealm Hochleiten steigen Kinder ab sechs Jahren ohne Hilfe auf. Der Weg 12 ab dem Parkplatz Leitenboden misst 3,8 km und 420 Höhenmeter, hinauf gehst du 1 h 35 min, zurück 1 h 10 min. Oben gibt es 60 Plätze auf der Terrasse, Kaspressknödel und Kaiserschmarrn.

## Wo können Kinder unterwegs spielen?

Auf halber Strecke des Zwergenpfads liegt die Zwergenwiese mit sechs Bänken, einem Trinkbrunnen und einer Seilrutsche. Die Jausenstation Waldrast daneben öffnet von Mai bis Oktober von 10 bis 17 Uhr und hat Dienstag Ruhetag. Kartenzahlung ist dort nicht möglich, nimm Bargeld mit.

**Baden und See**

## Wie warm wird der Seetaler See im Sommer?

Der Seetaler See erreicht im Juli etwa 21 Grad und im August rund 22 Grad. Die Badesaison an der Sandbucht läuft von Juni bis Mitte September. Im Juni liegt das Wasser meist noch darunter, weil sich der See erst im Lauf des Sommers erwärmt.

## Wo baden wir am besten mit kleinen Kindern?

Der Badeplatz Sandbucht ist der flachste am Seetaler See und passt für kleine Kinder. Das Wasser bleibt 25 Meter weit hüfttief, die Bojen liegen bei 40 Metern. Die letzten Meter zum Wasser sind Kies, Badeschuhe helfen.

## Ist es an der Sandbucht voll?

Ja, die Sandbucht ist an schönen Sommertagen voll. Auf die Liegewiese passen rund 200 Personen, der Parkplatz mit 40 Plätzen ist ab neun Uhr belegt. Ab 16 Uhr wirft der Buchberg seinen Schatten auf die Wiese, dann leert sie sich wieder.

## Fährt die Seerundfahrt auch bei Wind?

Die Seerundfahrt fährt auch bei Wind, bei Westwind ab Stärke 4 fällt aber der Halt Sandbucht aus. Das Elektroboot fährt dann von Buchberg direkt nach Talboden weiter. Die Entscheidung hängt am Vormittag als Tafel am Steg in Sankt Katharein am See, frag nach, bevor du mit Badezeug einsteigst.

**Essen, Wetter, Winter**

## Welche Hütten und Betriebe haben Ruhetag?

Die Ruhetage im Seetal liegen auf Montag und Dienstag. Die Seealm Hochleiten und die Jausenstation Waldrast am Zwergenpfad schließen am Dienstag, das Gasthaus Talbodenhof und die Kaseralm am Weg zum Seetaler Spitz am Montag. Die Schaukäserei Brandhof bleibt am Montag ganz zu.

## Wann sehe ich in der Schaukäserei Brandhof jemanden käsen?

Gekäst wird in der Schaukäserei Brandhof nur am Vormittag, komm zwischen 9 und 10.30 Uhr. Der Schaubetrieb läuft von Mai bis Oktober, Dienstag bis Samstag von 9 bis 16 Uhr. Wer später kommt, sieht ein sauberes Becken und sonst nichts.

## Liegt im Winter sicher Schnee?

Nein, Schnee liegt im Seetal nicht in jedem Winter verlässlich. Die Loipe Talboden braucht 25 cm, weil der Untergrund eine Wiese mit tiefen Mähfurchen ist, in manchen Wintern läuft sie erst ab Mitte Januar. Die Schneelage steht jeden Morgen um 8 Uhr auf der Website des Tourismusverbands und auf der Tafel beim Loipenparkplatz.

## Was mache ich im Winter, wenn die Loipe nicht läuft?

Wenn die Loipe Talboden steht, bleibt der Winterwanderweg Südhang über Sankt Katharein am See. Er misst 3,1 km bei 180 Höhenmetern, bergauf gehst du 1 h 20 min, zurück 55 min. Bei weniger als 15 cm Schnee sperrt die Gemeinde den oberen Abschnitt ab dem Wegkreuz, der untere Teil bleibt begehbar.

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## Datei: vault/marke/bildsprache.md

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titel: Bildsprache TVB Seetal
typ: marke
status: final
updated: 2026-07-31
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# Bildsprache

## Grundhaltung

Unsere Bilder zeigen Menschen, die unterwegs sind, nicht Menschen, die posieren.
Wenn jemand in die Kamera schaut und lacht, ist es das falsche Bild.

## Was wir zeigen

- **Menschen im Bild, aber klein.** Der Maßstab macht die Landschaft lesbar.
  Eine Person auf dem Weg, nicht ein Porträt vor Bergkulisse.
- **Echte Wege und echtes Wetter.** Nebel, nasse Steine und graue Tage gehören dazu.
  Ein Bildbestand aus lauter blauem Himmel erzeugt Erwartungen, die das Tal nicht hält.
- **Essen so, wie es serviert wird.** Kein Food-Styling, keine Pinzette.
- **Altersmischung.** Wenn auf allen Bildern Menschen unter dreißig sind, erkennt
  sich unsere Hauptzielgruppe nicht wieder.

## Was wir nicht zeigen

- Drohnenaufnahmen als Standardperspektive. Ein Bild pro Kampagne reicht.
  Der Gast steht nie da, wo die Drohne war.
- Sonnenuntergänge mit Silhouette und ausgebreiteten Armen.
- Menschen mit Ausrüstung, die zu einem Klettersteig gehört. Falsches Signal.
- Leere Wege in der Hochsaison. Das ist unehrlich und erzeugt Enttäuschung.

## Alt-Text-Konvention

Jedes Bild bekommt einen Alt-Text nach diesem Muster:

```
[Was ist zu sehen], [wo], [Jahreszeit oder Lichtsituation, wenn relevant]
```

Beispiele:

- „Zwei Wanderer auf dem Uferweg am Ostufer des Seetaler Sees, Vormittagslicht"
- „Käselaibe im Reifekeller der Schaukäserei Brandhof"
- „Blick vom Seetaler Spitz nach Süden, Wolken unterhalb des Gipfels"

**Nicht** verwenden: „Bild von", „Foto zeigt", der Ortsname allein, oder eine
Wiederholung der Bildunterschrift. Der Alt-Text ist für Menschen, die das Bild
nicht sehen, nicht für Suchmaschinen.

Länge: ein Satz, unter 125 Zeichen. Wenn mehr nötig ist, gehört es in die
Bildunterschrift, nicht in den Alt-Text.

## Bildunterschriften

Bildunterschriften dürfen etwas erzählen, das im Bild nicht steht: den Namen der
Wirtin, die Gehzeit bis dorthin, die Öffnungssaison. Sie wiederholen nie den
Alt-Text.

## Rechte

Alle Bilder brauchen eine dokumentierte Freigabe für Web, Print und Social,
zeitlich unbefristet. Bilder ohne Model-Release werden nicht verwendet, auch
nicht, wenn niemand erkennbar ist. Bei Bildern aus Betrieben gehört der
Betriebsname in die Metadaten.

---

## Datei: vault/marke/positionierung.md

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titel: Positionierung TVB Seetal
typ: marke
status: final
updated: 2026-07-31
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# Positionierung

## Markenkern in einem Satz

Das Seetal ist die Alpenregion für alle, die in den Bergen zur Ruhe kommen wollen,
statt sich dort zu beweisen.

## Claim

**Seetal. Geh langsam.**

Der Claim wird nie übersetzt. In fremdsprachigen Texten steht er auf Deutsch,
mit einer erklärenden Zeile darunter. Siehe `../editorial/glossar.md`.

## Wofür wir stehen

**Wandern ohne Leistungsdruck.** Unsere Wege sind gut markiert, die Höhenmeter
überschaubar, die Hütten nah beieinander. Wer bei uns wandert, kommt an, ohne
sich vorher fragen zu müssen, ob er fit genug ist.

**Regionale Küche ohne Inszenierung.** Sieben Gemeinden, vierzehn bewirtschaftete
Almen, eine Schaukäserei. Was auf dem Teller liegt, kommt aus dem Tal. Das sagen
wir, aber wir machen kein Theater daraus.

**Zeit statt Programm.** Wir verkaufen keine Erlebnisdichte. Ein Tag im Seetal darf
aus einer Wanderung, einem Bad im See und einem langen Abendessen bestehen.

## Für wen wir da sind

**Familien mit Kindern zwischen vier und zwölf.** Sie brauchen kurze Wege, sichere
Badeplätze und die Gewissheit, dass ein Ausflug auch bei Regen funktioniert.

**Paare ab fünfzig.** Sie sind gut ausgerüstet und gehen gerne, aber sie müssen
nichts mehr beweisen. Sie buchen früh, bleiben länger und kommen wieder.

**Nicht unsere Zielgruppe:** Trailrunner, Klettersteiggeher, Partyurlauber,
Instagram-Tourismus. Wir sprechen sie nicht an, und wir schreiben nicht so,
als würden wir es tun.

## Abgrenzung

| | Die anderen | Wir |
|---|---|---|
| **Große Gletscherdestinationen** | Höhenmeter, Rekorde, Schneesicherheit | Erreichbarkeit, Ruhe, Sommer als Hauptsaison |
| **Seen-Destinationen im Flachland** | Baden, Bootsverleih, Uferpromenade | See plus Berg, beides an einem Tag machbar |
| **Kulinarik-Destinationen mit Hauben** | Sternegastronomie, Weinkeller, Inszenierung | Almkost, Käserei, ehrliche Wirtshäuser |

## Was wir ausdrücklich nicht sind

- Kein Ganzjahresziel. Der Winter ist eine Nische für Langlauf und Winterwandern,
  kein zweites Standbein. Wir tun nicht so.
- Kein Wellness-Ziel. Es gibt gute Hotels, aber kein Thermenangebot.
- Kein Geheimtipp. Der Begriff ist verbrannt und beschreibt uns auch nicht.

## Zahlen, die im Text vorkommen dürfen

- 7 Gemeinden
- 11.000 Gästebetten
- rund 620.000 Nächtigungen im Jahr
- 340 Kilometer markierte Wanderwege
- 14 bewirtschaftete Almen
- höchster Punkt: Seetaler Spitz, 2.104 Meter

Diese Zahlen sind gesetzt. Wer andere verwendet, hat sie erfunden.

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## Datei: vault/marke/tonalitaet.md

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titel: Tonalität TVB Seetal
typ: marke
status: final
updated: 2026-07-31
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# Tonalität

## Die eine Regel, die immer gilt

**Wir duzen. Konsequent, in allen Sprachen, in allen Textsorten, ohne Ausnahme.**

Auch in Pressetexten, auch gegenüber älteren Gästen, auch in der Krisenkommunikation.
Das Du ist keine Lockerheit, sondern eine Haltung: Wir reden mit Gästen so, wie
die Wirtin auf der Alm mit ihnen redet.

Wenn irgendwo ein „Sie" steht, ist es ein Fehler und wird korrigiert.

## Wie wir schreiben

**Kurze Sätze.** Im Schnitt unter zwanzig Wörtern. Ein Gedanke pro Satz.

**Aktiv statt Passiv.** „Der Weg führt dich am Ufer entlang", nicht „Der Gast wird
am Ufer entlanggeführt".

**Konkret statt allgemein.** „Vierzig Minuten bergauf, dann öffnet sich der Blick",
nicht „ein lohnender Aufstieg mit herrlicher Aussicht".

**Zahlen statt Adjektive.** Gehzeit, Höhenmeter, Öffnungszeiten. Wer die Fakten
liefert, braucht keine Superlative.

## Verbotene Wörter

Diese Wörter kommen in unseren Texten nicht vor:

| Verboten | Warum | Stattdessen |
|---|---|---|
| einzigartig | sagt nichts und stimmt fast nie | das Konkrete beschreiben |
| Perle, Kleinod, Juwel | Prospektsprache der Achtziger | den Ort benennen |
| Geheimtipp | verbrannt, und bei 620.000 Nächtigungen unehrlich | weglassen |
| atemberaubend, spektakulär | Superlativ ohne Inhalt | die Aussicht beschreiben |
| Urlaubsparadies, Bergparadies | austauschbar | Seetal |
| erleben, Erlebnis (als Füllwort) | Marketingfloskel | sagen, was man tut |
| Nachhaltigkeit (ohne Beleg) | Greenwashing-Verdacht | konkrete Maßnahme nennen |
| Genuss pur, Natur pur | siehe oben | weglassen |

## Umgang mit Zahlen und Angaben

- **Gehzeiten** in Stunden und Minuten, immer für durchschnittlich gehende Erwachsene:
  „2 h 15 min". Nicht „ca." davor, die Angabe ist ohnehin ein Richtwert.
- **Höhenmeter** als Aufstieg, nicht als Gipfelhöhe: „420 Höhenmeter".
- **Entfernungen** in Kilometern mit einer Nachkommastelle: „4,3 km".
- **Öffnungszeiten** immer mit Saisonangabe. Eine Alm ohne Saisonangabe ist eine
  Beschwerde in Vorbereitung.
- **Preise** nur, wenn sie stabil sind. Sonst „Preise auf der Website des Betriebs".

## Was wir bei schlechten Nachrichten tun

Wenn ein Weg gesperrt ist, das Wetter kippt oder eine Bahn steht: Wir sagen es
zuerst und erklären danach. Keine Beschwichtigung im ersten Satz.

Beispiel: „Der Panoramaweg am Ostufer ist bis Ende Juni gesperrt. Ein Hangrutsch
hat die Brücke beschädigt. Als Ersatz empfehlen wir den Uferweg über Unterried,
der die gleiche Strecke in 20 Minuten mehr schafft."

## Anrede in fremdsprachigen Texten

Das Du gilt auch dort, wo die Sprache eine formelle Anrede hätte:

| Sprache | Anrede | Hinweis |
|---|---|---|
| Deutsch | du | auch im Pressetext |
| Englisch | you | ohnehin neutral |
| Niederländisch | je | nicht „u" |
| Italienisch | tu | nicht „Lei", das ist für italienische Ohren ungewohnt, aber gewollt |
| Französisch | tu | nicht „vous", ebenfalls bewusst |

Bei IT und FR ist die Du-Form ein bewusster Bruch mit der Konvention. Wenn eine
Agentur oder ein Übersetzungsdienst das zurückdreht, ist es zurückzudrehen.

---

## Datei: vault/poi/aussichtsturm-buchberg.md

---
titel: "Aussichtsturm Buchberg"
typ: aussicht
hoehe_m: 1180
dauer_min: 170
saison: "Mai bis Oktober"
barrierefrei: nein
gemeinde: Buchberg
status: final
updated: 2026-07-31
---

# Aussichtsturm Buchberg

Der Aussichtsturm Buchberg steht auf 1.180 Metern über dem Ostufer des Sees. Von der obersten Plattform sehen Sie den ganzen See und bei klarer Luft den Seetaler Spitz mit 2.104 Metern.

Sie starten am Wanderparkplatz Buchberg Waldrand. Der Aufstieg misst 3,4 km und 380 Höhenmeter. Ihr Weg führt zwei Drittel über einen Forstweg, danach über einen schmalen Steig. Rechnen Sie mit 1 h 40 min hinauf und 1 h 10 min zurück. Der Turm hat 132 Stufen aus Lärchenholz.

Am Fuß des Turms liegt eine Wiese mit acht Bänken und einem Brunnen. Die Buchbergalm steht 300 Meter unterhalb und bewirtet von Juni bis Oktober, Mittwoch bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Auf der Karte stehen Almkost, Kaffee und Kuchen.

Ein Hinweis aus der Praxis: Bei Gewitterneigung sperrt der Turmwart die oberen zwei Etagen. Der Turm bleibt sonst frei zugänglich, aber ab acht Personen wird es oben eng, die Plattform misst zwölf Quadratmeter. Handyempfang gibt es auf der Plattform, unten am Steig nicht. Nehmen Sie sich Zeit für den Abstieg, die Wurzelstufen sind bei Nässe rutschig.

Gehzeit 2 h 50 min gesamt, davon 1 h 40 min hinauf und 1 h 10 min zurück, 380 Höhenmeter, Mai bis Oktober, nicht barrierefrei.

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## Datei: vault/poi/gipfelkreuz-seetaler-spitz.md

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titel: "Seetaler Spitz"
typ: gipfel
hoehe_m: 2104
dauer_min: 340
saison: "Mitte Juni bis Anfang Oktober"
barrierefrei: nein
gemeinde: Oberried
status: final
updated: 2026-07-31
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# Seetaler Spitz

Der Seetaler Spitz ist mit 2.104 Metern der höchste Punkt der Region. Oben steht ein Lärchenholzkreuz von 1998, daneben liegt das Gipfelbuch in einer Blechkassette.

Der Weg beginnt am Parkplatz Kaseralm oberhalb von Oberried auf 1.290 Metern. Bis zum Gipfel sind es 5,9 km und 814 Höhenmeter Aufstieg. Du gehst 3 h 10 min hinauf und 2 h 30 min zurück. Der Steig ist rot markiert und braucht keine Kletterei, nur Trittsicherheit.

Nach 50 Minuten kommst du an der bewirtschafteten Kaseralm auf 1.640 Metern vorbei. Dort gibt es Almkäse, Brot und Suppe, offen von Anfang Juni bis Mitte September, Ruhetag Montag. Danach findest du auf dem ganzen Weg kein Wasser mehr.

Zwei Sachen merkst du sonst erst oben. Die letzten 20 Minuten führen über Blockgelände ohne Seil, bei Nässe rutschen die Platten. Und im Nordkar unter dem Gipfel liegt bis Mitte Juni oft noch Altschnee, dann brauchst du eine Alternative. Ab Mitte Juli ziehen die Gewitter meist zwischen 14 und 16 Uhr auf. Starte vor sieben Uhr früh.

Gehzeit 5 h 40 min gesamt, 814 Höhenmeter Aufstieg, Saison Mitte Juni bis Anfang Oktober, nicht barrierefrei.

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## Datei: vault/poi/kaeserei-brandhof.md

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titel: "Schaukäserei Brandhof"
typ: betrieb
hoehe_m: 790
dauer_min: 60
saison: "Mai bis Oktober"
barrierefrei: ja
gemeinde: Brandhof
status: final
updated: 2026-07-31
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# Schaukäserei Brandhof

Die Schaukäserei Brandhof verarbeitet die Milch von neun Höfen aus dem Tal. Durch eine Glaswand sehen Sie zu, wie der Käser den Bruch schneidet.

Die Käserei liegt am Ortsrand von Brandhof, 400 Meter hinter der Kirche. Vom Ortszentrum gehen Sie 8 min zu Fuß, der Weg ist eben und asphaltiert. Ihr Weg kann auch länger sein: Von Oberried führt der Talweg in 1 h 45 min her, bei 120 Höhenmetern Anstieg. Vor dem Haus stehen 25 Parkplätze und ein Radständer.

Im Verkaufsraum liegen sechs Käsesorten, dazu Butter, Topfen und Molkegetränke. Der Schaubetrieb läuft von Mai bis Oktober, Dienstag bis Samstag von 9 bis 16 Uhr. Die Käsestube nebenan serviert Jause und Kaffee bis 17 Uhr.

Ein Hinweis aus der Praxis: Gekäst wird nur am Vormittag. Wer nach 11 Uhr kommt, sieht ein sauberes Becken und sonst nichts. Kommen Sie zwischen 9 und 10.30 Uhr, dann steht der Käser am Kessel. Am Sonntag ist nur der Verkaufsraum offen, eine Führung gibt es dann nicht. Am Montag bleibt der Betrieb ganz zu. Der Verkaufsraum nimmt Karte, in der Käsestube zahlen Sie bar.

Gehzeit 8 min ab Ortszentrum Brandhof, 120 Höhenmeter ab Oberried, Mai bis Oktober, barrierefrei.

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## Datei: vault/poi/loipe-talboden.md

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titel: "Loipe Talboden"
typ: winter
hoehe_m: 760
dauer_min: 90
saison: "Dezember bis März"
barrierefrei: nein
gemeinde: Talboden
status: final
updated: 2026-07-31
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# Loipe Talboden

Die Loipe Talboden führt über den flachen Talgrund am Westufer des Sees. Sie ist die einzige Loipe im Seetal, die klassisch und für Skating gespurt wird.

Du startest beim Loipenparkplatz Talboden, 300 Meter hinter der Brücke. Die Runde misst 8,2 km bei 40 Höhenmetern Anstieg. Für eine Runde brauchst du 1 h 30 min, geübte Läufer 55 min. Eine Abkürzung nach 4,1 km halbiert die Strecke. Bei Neuschnee zieht der Loipenwart die Spur am Vormittag nach.

Am Start steht die Langlaufhütte mit Umkleide, Wachsraum und WC. Der Verleih öffnet von Dezember bis März, täglich von 9 bis 16 Uhr. Das Gasthaus Talbodenhof liegt 200 Meter weiter und kocht bis 20 Uhr, Ruhetag ist Montag.

Ein Hinweis aus der Praxis: Die Loipe braucht 25 cm Schnee, weil der Untergrund eine Wiese mit tiefen Mähfurchen ist. In manchen Wintern läuft sie erst ab Mitte Januar. Die Schneelage hängt jeden Morgen an der Tafel beim Parkplatz und steht auf der Website des Tourismusverbands. Für die Tageskarte steht ein Automat bei der Hütte, er nimmt nur Bargeld.

Laufzeit 1 h 30 min, 40 Höhenmeter, Dezember bis März, nicht barrierefrei.

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## Datei: vault/poi/moorlehrpfad-unterried.md

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titel: "Moorlehrpfad Unterried"
typ: themenweg
hoehe_m: 810
dauer_min: 50
saison: "Mai bis Oktober"
barrierefrei: ja
gemeinde: Unterried
status: final
updated: 2026-07-31
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# Moorlehrpfad Unterried

Der Moorlehrpfad Unterried führt durch ein Hochmoor am Nordrand des Tals. Zwölf Tafeln erklären, wie Torf wächst und wie viel Wasser das Moor speichert.

Sie erreichen den Einstieg über den Parkplatz Unterried Moosweg. Von dort gehen Sie 1,8 km auf einem Bohlensteg, der Anstieg beträgt 30 Höhenmeter. Ihr Weg führt in 50 min einmal um die offene Moorfläche. Der Steg ist 1,2 Meter breit, eine Rampe führt ohne Stufe hinauf.

In der Mitte der Runde steht eine überdachte Plattform mit vier Bänken. Der Moosstadl am Parkplatz schenkt von Mai bis Oktober aus, Donnerstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr. Es gibt Brot, Käse aus Brandhof und Most aus Unterried.

Ein Hinweis aus der Praxis: Der Steg ist bei Nässe und Raureif rutschig, das Holz ist glatt gelaufen. Führungen mit dem Moorbetreuer starten von Juni bis September jeden Mittwoch um 14 Uhr an der Tafel beim Parkplatz. Eine Anmeldung braucht es nicht, aber nehmen Sie sich Zeit, die Führung dauert zwei Stunden. Von Juni bis August gehört Mückenschutz in den Rucksack.

Gehzeit 50 min, 30 Höhenmeter, Mai bis Oktober, barrierefrei.

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## Datei: vault/poi/panoramaweg-ostufer.md

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titel: "Panoramaweg Ostufer"
typ: wanderweg
hoehe_m: 860
dauer_min: 150
saison: "April bis November"
barrierefrei: teilweise
gemeinde: Buchberg
status: final
updated: 2026-07-31
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# Panoramaweg Ostufer

Der Panoramaweg Ostufer verbindet Buchberg mit Sankt Katharein am See. Der Weg bleibt fast durchgehend über dem Wasser, du hast den See den ganzen Tag im Blick.

Los geht es in der Ortsmitte von Buchberg auf 780 Metern. Die Strecke misst 8,4 km, der Aufstieg 180 Höhenmeter, die Gehzeit 2 h 30 min. Höchster Punkt ist die Kanzel Hochrain auf 860 Metern. Die Brücke über den Klammbach ist saniert, der Weg ist durchgehend begehbar. Die ersten 2,1 km ab Buchberg sind asphaltiert und mit Kinderwagen befahrbar.

Nach der Hälfte kommst du am Badeplatz Sandbucht vorbei, dort gibt es einen Kiosk und eine Liegewiese. Bei km 5,4 liegt die Jausenstation Hochrain mit Suppen, Speck und Most, geöffnet Mai bis Oktober.

Der Abschnitt zwischen km 2,8 und km 5,4 läuft über eine Südhangwiese. Dort findest du keinen Schatten und keinen Brunnen. Nimm im Juli und August 1,5 Liter Wasser pro Person mit. Zurück nach Buchberg fährt das Boot ab Sankt Katharein, die letzte Abfahrt ist um 17:15 Uhr.

Gehzeit 2 h 30 min, 180 Höhenmeter Aufstieg, Saison April bis November, teilweise barrierefrei.

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## Datei: vault/poi/sandbucht.md

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titel: "Badeplatz Sandbucht"
typ: badeplatz
hoehe_m: 682
dauer_min: 45
saison: "Juni bis Mitte September"
barrierefrei: teilweise
gemeinde: Buchberg
status: final
updated: 2026-07-31
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# Badeplatz Sandbucht

Die Sandbucht ist der flachste Badeplatz am Seetaler See. Das Wasser bleibt 25 Meter weit hüfttief, deshalb kommen viele Familien mit kleinen Kindern hierher.

Ab der Ortsmitte Buchberg auf 780 m führt ein direkter Abstieg über 3,1 km zum Ufer, du gehst 45 Minuten. Hin geht es rund 100 Höhenmeter bergab zum See auf 682 m, zurück dieselben 100 Höhenmeter bergauf. Der Badeplatz liegt zugleich am 8,4 km langen Panoramaweg Ostufer, dort etwa auf halber Strecke. Mit dem Boot dauert es ab Sankt Katharein 20 Minuten. Der Parkplatz liegt 700 Meter oberhalb, von dort führt ein Schotterweg in 15 Minuten hinunter zum Ufer.

Auf der Liegewiese ist Platz für rund 200 Personen. Es gibt zwei WC, eine Umkleide, einen Steg und Bojen bei 40 Metern. Der Kiosk verkauft Eis, Suppen und belegte Brote, offen von 10 bis 18 Uhr bei Schönwetter. Die letzten Meter zum Wasser sind Kies, Badeschuhe helfen.

Der Parkplatz hat 40 Plätze und ist an schönen Tagen ab neun Uhr voll. Danach bleibt dir das Boot oder der Weg zu Fuß. Zweiter Punkt: Der Buchberg wirft ab 16 Uhr seinen Schatten auf die Wiese. Wer lange in der Sonne liegen will, kommt am Vormittag.

Gehzeit ab Parkplatz 15 Minuten, rund 100 Höhenmeter Abstieg ab Ortsmitte Buchberg und retour bergauf, Wassertemperatur im August rund 22 Grad, Saison Juni bis Mitte September, teilweise barrierefrei.

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## Datei: vault/poi/seealm-hochleiten.md

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titel: "Seealm Hochleiten"
typ: huette
hoehe_m: 1540
dauer_min: 165
saison: "Mitte Mai bis Ende Oktober"
barrierefrei: nein
gemeinde: Hochleiten
status: final
updated: 2026-07-31
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# Seealm Hochleiten

Die Seealm Hochleiten steht auf 1.540 Metern über dem Ostufer des Seetaler Sees. Von der Terrasse siehst du den See auf ganzer Länge, von Talboden bis Sankt Katharein am See.

Du startest am Parkplatz Leitenboden auf 1.120 Metern. Der Weg 12 führt 25 Minuten über eine Forststraße, danach durch Lärchenwald bergauf. Der Aufstieg beträgt 420 Höhenmeter, die Strecke 3,8 km. Du gehst 1 h 35 min hinauf und 1 h 10 min zurück. Kinder ab sechs Jahren schaffen den Weg ohne Hilfe.

Die Alm hat 60 Plätze auf der Terrasse und 30 in der Stube. Die Wirtsleute käsen selbst, dazu gibt es Brettljause, Kaspressknödel und Kaiserschmarrn. Deine Flasche füllst du am Brunnen neben dem Stall, das Wasser ist Quellwasser und kostet nichts.

Zwei Dinge solltest du vorher wissen. Die Seealm Hochleiten hat Dienstag Ruhetag, auch im August. Und du kannst nur bar zahlen, der nächste Bankomat steht unten im Ort Hochleiten.

Gehzeit 2 h 45 min gesamt, davon 1 h 35 min hinauf und 1 h 10 min zurück, 420 Höhenmeter Aufstieg, Saison Mitte Mai bis Ende Oktober, nicht barrierefrei.

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## Datei: vault/poi/seerundfahrt.md

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titel: "Seerundfahrt"
typ: erlebnis
hoehe_m: 682
dauer_min: 75
saison: "Mitte Mai bis Anfang Oktober"
barrierefrei: teilweise
gemeinde: Sankt Katharein am See
status: final
updated: 2026-07-31
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# Seerundfahrt

Die Seerundfahrt bringt dich in 75 Minuten einmal um den Seetaler See. Das Elektroboot fährt fast lautlos, du hörst das Wasser und die Vögel am Schilfgürtel.

Der Steg liegt in Sankt Katharein am See, 300 Meter vom Ortszentrum entfernt. Vom Parkhaus Seeplatz gehst du 4 Minuten zu Fuß, der Weg ist eben und beschildert. Die große Runde hält an vier Stegen: Sankt Katharein, Buchberg, Sandbucht und Talboden. Abfahrt ist stündlich von 9:15 bis 17:15 Uhr.

An Bord haben 90 Personen Platz, davon 40 unter Dach. Es gibt Kaffee, Limonade und Buchteln aus der Bäckerei in Unterried. Du darfst dein Rad mitnehmen, sechs Stellplätze am Heck sind dafür reserviert. Die Stege in Sankt Katharein und Talboden haben Rampen, Buchberg und Sandbucht je fünf Stufen.

Ein Hinweis, den die Fahrpläne nicht verraten: Bei Westwind ab Stärke 4 fällt der Halt Sandbucht aus, das Boot fährt dann direkt nach Talboden weiter. Die Entscheidung hängt am Vormittag als Tafel am Steg. Frag nach, bevor du mit Badezeug einsteigst.

Dauer 75 Minuten, keine Höhenmeter, Saison Mitte Mai bis Anfang Oktober, teilweise barrierefrei.

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## Datei: vault/poi/wasserfall-klamm.md

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titel: "Wasserfallklamm"
typ: naturschauspiel
hoehe_m: 1180
dauer_min: 75
saison: "Anfang Mai bis Ende Oktober"
barrierefrei: nein
gemeinde: Brandhof
status: final
updated: 2026-07-31
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# Wasserfallklamm

In der Wasserfallklamm bei Brandhof stürzt der Klammbach in drei Stufen 90 Meter tief. Ein Steg führt an der Felswand entlang mitten durch die Schlucht.

Du parkst am Klammeingang auf 960 Metern, 4,2 km von der Ortsmitte Brandhof entfernt. Der Rundweg misst 3,1 km und hat 220 Höhenmeter Aufstieg. Durch die Klamm hinauf gehst du 40 Minuten, über den Waldweg zurück 35 Minuten. Der höchste Punkt liegt bei der Aussichtskanzel auf 1.180 Metern.

Auf dem Weg liegen 380 Stufen und sieben Holzstege. An der Kanzel stehen Bänke, von dort siehst du die oberste Stufe des Wasserfalls von vorne. Am Eingang gibt es einen Kiosk mit Suppe, Kuchen und Kaffee, geöffnet von 10 bis 17 Uhr.

Der wichtigste Hinweis betrifft die Schuhe. Die Stufen in der Klamm sind auch an heißen Tagen nass, die Gischt trocknet nie ab. Mit glatten Sohlen rutschst du. Dazu kommt: In der Schlucht hast du auf rund 25 Minuten keinen Handyempfang. Sag jemandem, wann du zurück sein willst.

Gehzeit 1 h 15 min, 220 Höhenmeter Aufstieg, Saison Anfang Mai bis Ende Oktober, nicht barrierefrei.

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## Datei: vault/poi/winterwanderweg-suedhang.md

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titel: "Winterwanderweg Südhang"
typ: winter
hoehe_m: 1240
dauer_min: 135
saison: "Dezember bis März"
barrierefrei: nein
gemeinde: Sankt Katharein am See
status: final
updated: 2026-07-31
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# Winterwanderweg Südhang

Der Winterwanderweg Südhang liegt auf der sonnigen Talseite über Sankt Katharein am See. Der Schnee hält hier bis in den März, weil der Hang windgeschützt liegt.

Du startest beim Parkplatz Kirchenwirt in Sankt Katharein am See. Von dort steigst du 180 Höhenmeter auf, verteilt auf 3,1 km. Die Gehzeit beträgt 1 h 20 min bergauf und 55 min zurück. Der Weg wird nach jedem Schneefall gewalzt und ist 1,5 Meter breit. Grödel brauchst du nicht, feste Winterschuhe schon.

Oben steht die Sonnhütte auf 1.240 Metern. Sie öffnet von Dezember bis März, Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr. Es gibt Gulaschsuppe, Kaiserschmarrn und einen Ofen, an dem du nasse Handschuhe trocknest. Vor der Hütte stehen zwanzig Liegestühle in der Sonne.

Ein Hinweis aus der Praxis: Die Schneelage steht jeden Morgen um 8 Uhr auf der Website des Tourismusverbands. Liegen weniger als 15 cm, sperrt die Gemeinde den oberen Abschnitt ab dem Wegkreuz. Handyempfang gibt es nur bei der Hütte, im Waldstück davor nicht. Ab 15 Uhr liegt der obere Teil im Schatten und friert schnell zu.

Gehzeit 2 h 15 min gesamt, davon 1 h 20 min bergauf und 55 min zurück, 180 Höhenmeter, Dezember bis März, nicht barrierefrei.

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## Datei: vault/poi/zwergenpfad.md

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titel: "Familienweg Zwergenpfad"
typ: familienweg
hoehe_m: 860
dauer_min: 90
saison: "Mai bis Oktober"
barrierefrei: teilweise
gemeinde: Oberried
status: final
updated: 2026-07-31
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# Familienweg Zwergenpfad

Der Zwergenpfad ist ein Rundweg für Kinder ab vier Jahren. Vierzehn Holzfiguren stehen am Wegrand, jede mit einer Aufgabe auf einer Tafel daneben.

Du startest am Parkplatz Oberried Ortsende. Der Weg misst 2,4 km und führt über 90 Höhenmeter. Mit Kindern brauchst du 1 h 30 min, mit vielen Pausen auch zwei Stunden. Der Untergrund ist ein breiter Waldweg, ein Kinderwagen mit großen Rädern kommt durch. Nur die letzten 200 Meter zum Spielplatz sind schmal und wurzelig.

Auf halber Strecke liegt die Zwergenwiese. Dort stehen sechs Bänke, ein Trinkbrunnen und eine Seilrutsche für Kinder. Die Jausenstation Waldrast öffnet von Mai bis Oktober, von 10 bis 17 Uhr, Dienstag ist Ruhetag. Es gibt Brettljause, Suppen und selbst gemachten Holundersaft.

Ein Hinweis aus der Praxis: In der Waldrast ist Kartenzahlung nicht möglich, nimm Bargeld mit. Der Parkplatz hat 30 Plätze und ist an Ferienwochenenden ab 10 Uhr voll. Wer später kommt, stellt das Auto beim Gemeindeamt ab und geht 10 Minuten zu Fuß.

Gehzeit 1 h 30 min, 90 Höhenmeter, Mai bis Oktober, teilweise barrierefrei.

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## Datei: vault/quellmaerkte/at.md

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markt: at
name: "Österreich"
anteil_prozent: 22
sprache: Deutsch (österreichische Variante)
typ: quellmarkt
status: final
updated: 2026-07-31
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# Österreich

## Wer kommt

Der Inlandsmarkt ist kein kleines Deutschland, er verhält sich anders. Stärkste
Gruppe sind Paare und Familien aus dem Großraum Wien, Graz und Linz, Alter 30 bis
55, die das Seetal in zwei bis drei Stunden erreichen. Dazu kommen Gäste aus den
Nachbarbezirken, die für ein Wochenende oder sogar für einen Tag anreisen.

Tagesbudget liegt mit etwa 95 Euro pro Person deutlich unter dem deutschen Wert,
weil Halbpension seltener gebucht wird und ein Teil der Gäste bei Verwandten oder
in der Ferienwohnung von Bekannten wohnt. 41 Prozent der österreichischen Gäste
waren schon einmal da, im deutschen Markt sind es 18 Prozent. Diese
Wiederholungsgäste brauchen keine Grundinformation mehr, sie brauchen einen Grund.

## Wann und wie lange

Der wichtigste Unterschied zu Deutschland: Aufenthalt kurz, Buchung spät,
Wochenende dominant.

Aufenthaltsdauer im Schnitt 3,2 Nächte gegenüber 8,4 im deutschen Markt.
Buchungsvorlauf im Median 11 Tage, ein Viertel bucht weniger als 72 Stunden
vorher. 58 Prozent aller österreichischen Nächtigungen fallen auf Freitag,
Samstag und Sonntag. Anreise fast ausschließlich mit dem Auto, 91 Prozent,
Fahrtzeit aus Wien 2 h 50 min, aus Graz 1 h 20 min, aus Linz 2 h 10 min.

Saisonal breiter verteilt als der deutsche Markt: Der Inlandsgast kommt auch im
Mai, im Juni und an den Novemberwochenenden, wenn Deutschland praktisch
ausbleibt. Fenstertage rund um Fronleichnam, Christi Himmelfahrt und den 26.
Oktober erzeugen jedes Jahr messbare Spitzen. Der Winter ist im Inlandsmarkt
kein Nullwert, Langlauf auf der Loipe Talboden zieht Grazer Tagesgäste.

Wetterabhängigkeit ist extrem. Eine schlechte Prognose am Mittwoch kostet uns das
Wochenende, eine gute füllt es innerhalb von zwei Tagen.

## Was diese Gäste suchen

Ein Wochenende ohne Aufwand. Kurze Anfahrt, ein Weg, den man am Samstagvormittag
geht, ein Abendessen im Wirtshaus, am Sonntag noch der See und dann heim. Sie
brauchen kein Programm und keine Einführung ins Tal.

Wiederholungsgäste suchen konkret das Neue: eine Alm, die neu bewirtschaftet ist,
ein Weg, der nach der Sanierung wieder offen ist, ein Termin, den es letztes Jahr
noch nicht gab. Wer ihnen wieder den Zwergenpfad erklärt, verliert sie.

Preis-Leistung wird im Inlandsmarkt schärfer geprüft als in jedem anderen Markt,
weil die Gäste die Vergleichsregionen aus eigener Erfahrung kennen.

## Tonalität

Du-Anrede wie überall, siehe `../marke/tonalitaet.md`. Im Inlandsmarkt ist sie
die einzige Variante, die stimmig klingt, weil sie exakt der Sprache der Wirtin
auf der Alm entspricht.

Der Unterschied zum deutschen Text liegt nicht in der Anrede, sondern im
Wortschatz. Hier bleiben Austriazismen stehen und werden nicht erklärt: Jause,
Brettljause, Marille, Erdäpfel, Obers, heuer, Jänner, Feber. Eine Erklärung in
Klammern wirkt im Inlandsmarkt herablassend. „Sackerl" statt „Tüte", „Semmel"
statt „Brötchen".

Weniger Grundinformation, mehr Aktualität. Der österreichische Text darf mit dem
Neuen anfangen, während der deutsche Text erst das Tal erklären muss. Ortsnamen
ohne Zusatz, Sankt Katharein am See braucht keine geografische Einordnung.

Bezirks- und Landesbezug ist erlaubt und hilft, Bundeslandnennungen bei
Anfahrtszeiten sind erwünscht.

## Do

- Kurzaufenthalte explizit bewerben, Zwei-Nächte-Angebote und
  Freitag-bis-Sonntag-Pakete statt Wochenpreisen.
- Wetterbezogen und kurzfristig kommunizieren, Aussendungen Dienstag oder
  Mittwoch für das kommende Wochenende.
- Für Wiederholungsgäste immer sagen, was neu ist, mit Datum.
- Fenstertage und schulfreie Tage in der Jahresplanung eigens abbilden.
- Anfahrtszeiten ab Wien, Graz und Linz nennen, mit dem Hinweis auf die Ausfahrt.

## Don't

- Keine Erklärung österreichischer Begriffe, keine Klammerübersetzungen.
- Keine Grundvorstellung der Region in Texten für Wiederholungsgäste, das liest
  sich, als hätte man sie vergessen.
- Keine langen Vorlaufkampagnen für den Sommer im Jänner. Der Inlandsgast bucht
  in diesem Zeitfenster nichts und die Botschaft verpufft.
- Kein Wochenpreis als einziger Preisanker, das schließt den Kernaufenthalt von
  drei Nächten rechnerisch aus.
- Keine Superlative im Vergleich zu anderen österreichischen Regionen. Der Gast
  war dort und weiß es besser.

## Was in diesem Markt nicht funktioniert

Der Versuch, den Inlandsgast auf eine Woche zu verlängern, ist mehrfach
gescheitert und kostet mehr, als er bringt. Wer aus Graz in 1 h 20 min anreist,
bleibt drei Nächte, egal wie das Angebot gebaut ist. Sinnvoller ist die zweite
Anreise im selben Jahr. Ebenfalls wirkungslos: Imagekampagnen mit Landschaft und
Stimmung. Der österreichische Gast kennt das Bild bereits, er braucht einen
Anlass mit Datum. Und Buchungsfenster mit langer Vorlaufzeit, etwa Frühbucher mit
Stichtag im Februar, erzeugen im Inlandsmarkt fast keine Reaktion, dieselbe
Botschaft zehn Tage vor dem Wochenende dagegen sofort.

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## Datei: vault/quellmaerkte/de.md

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markt: de
name: "Deutschland"
anteil_prozent: 48
sprache: Deutsch
typ: quellmarkt
status: final
updated: 2026-07-31
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# Deutschland

## Wer kommt

Der größte Block sind Familien aus Bayern und Baden-Württemberg, Eltern zwischen
36 und 48, ein bis drei Kinder im Alter von vier bis zwölf. Sie fahren mit dem
eigenen Auto und geben pro Person und Tag rund 130 Euro aus, Unterkunft
eingerechnet. Zweitgrößte Gruppe sind Paare ab fünfzig aus Nordrhein-Westfalen,
Hessen und Niedersachsen, oft ohne Kinder im Haushalt, mit eigener Ausrüstung und
einem Tagesbudget um 180 Euro. Sie buchen Halbpension, die Familien eher
Frühstück plus Ferienwohnung.

Typische Unterkunft: Drei- bis Vier-Sterne-Haus oder Ferienwohnung mit Küche,
Familien mit zwei Kindern brauchen zwei Schlafräume. Wohnmobilisten sind eine
kleine, aber wachsende Gruppe, meist Paare ab 55, die drei bis vier Nächte am
Stellplatz Talboden stehen.

## Wann und wie lange

Hauptreisezeit ist Juli und August, getaktet von den Sommerferien der
Bundesländer. Bayern und Baden-Württemberg starten spät, das verschiebt unsere
Spitze auf Anfang August bis Mitte September. Nordrhein-Westfalen und
Niedersachsen sind früher dran und füllen Juli.

Buchungsvorlauf: Familien buchen im Schnitt 19 Wochen vorher, Paare ab fünfzig
26 Wochen. Ein Drittel der Paare bucht direkt bei der Abreise für das Folgejahr.
Aufenthaltsdauer: Familien 8,4 Nächte, Paare 6,1 Nächte. Anreise zu 84 Prozent
mit dem eigenen Auto, Fahrtzeit aus München 2 h 40 min, aus Frankfurt 6 h.
Bahnanreise liegt bei 11 Prozent, steigend bei Paaren, und scheitert meist am
letzten Stück ab dem Bahnhof.

Zweite, kleinere Welle: die letzten zwei Septemberwochen. Paare ohne Schulkinder,
Buchungsvorlauf nur 7 Wochen, oft wetterabhängig.

## Was diese Gäste suchen

Familien suchen Planbarkeit. Sie wollen vorher wissen, wie lang der Weg ist, ob
der Kinderwagen mitkann, wo die nächste Toilette steht und was passiert, wenn es
drei Tage regnet. Der Zwergenpfad und die Sandbucht sind die beiden Argumente,
die eine Buchung auslösen.

Paare ab fünfzig suchen Wege zwischen 2 und 4 Stunden mit Einkehr in der Mitte,
verlässliche Öffnungszeiten der Almen und ein Abendessen, das nicht inszeniert
ist. Sie lesen Gehzeiten und Höhenmeter genau und merken sofort, wenn Angaben
geschönt sind.

Beide Gruppen buchen das Seetal als Alternative zu überlaufenen Zielen. Der
Vergleich läuft im Kopf gegen Allgäu, Salzkammergut und Südtirol.

## Tonalität

Standarddeutsch, kein österreichisches Idiom im Fließtext. Du-Anrede, wie in
`../marke/tonalitaet.md` festgelegt, auch im Pressetext und auch gegenüber der
Zielgruppe ab fünfzig. Das ist in diesem Markt unproblematisch, deutsche
Reisemedien duzen ihre Leser seit Jahren.

Austriazismen werden erklärt oder ersetzt. Jause, Brettljause und Kaiserschmarrn
bleiben stehen und bekommen beim ersten Vorkommen eine kurze Erklärung, siehe
`../editorial/glossar.md`. Marille, Erdäpfel, Obers, Karfiol und Paradeiser
werden ersetzt, weil sie in Deutschland nicht sicher verstanden werden. „Heuer"
und „Jänner" kommen nicht vor.

Preise in Euro, keine Umrechnung nötig. Entfernungen ab deutschen Ballungsräumen
angeben, nicht ab Wien.

## Do

- Fahrtzeit ab München, Stuttgart, Frankfurt und Nürnberg nennen, das ist die
  erste Frage im Markt.
- Bei jedem Familienweg angeben, ob er kinderwagentauglich ist, und wenn nicht,
  warum nicht.
- Schlechtwetteralternativen mitliefern, Schaukäserei Brandhof und Seerundfahrt,
  mit Öffnungszeiten und Saison.
- Almen mit exakter Saison und Ruhetag nennen. Eine geschlossene Alm nach
  2 h Aufstieg erzeugt den häufigsten Beschwerdegrund im Markt.
- Für den Septemberzeitraum getrennt kommunizieren, kurzfristig und wetterbezogen.

## Don't

- Keine Betonung von Österreich als Ausland. Formalitäten, Währung und Roaming
  sind kein Thema und wirken angesprochen wie ein Rückschritt.
- Kein Vergleich mit Südtirol im Text, auch nicht implizit über Kulinarik.
- Keine Winterinhalte in der Sommerkommunikation. Der Markt bucht Sommer, und
  Winterbilder erzeugen die Frage nach Skigebiet und Liftanlagen, die wir nicht
  beantworten können.
- Keine Höhenmeterangaben nach oben gerundet und keine Gehzeiten für schnelle
  Geher. Deutsche Wanderforen prüfen das nach.
- Kein „Geheimtipp", der Begriff ist im Markt verbraucht und bei 620.000
  Nächtigungen nachweislich falsch.

## Was in diesem Markt nicht funktioniert

Alles, was nach Leistung klingt, verliert hier Buchungen statt sie zu gewinnen.
Wir haben zweimal versucht, den Seetaler Spitz als Gipfelziel in den Vordergrund
zu stellen, beide Male mit schwacher Resonanz und mit Rückfragen, ob die Region
für Familien überhaupt geeignet sei. Ebenso wenig funktioniert das Thema
Kulinarik als eigenständiger Reiseanlass. Deutsche Gäste essen im Seetal gut und
sagen das auch, aber sie fahren nicht deswegen her, die Konkurrenz aus Südtirol
ist in dieser Disziplin schlicht bekannter. Und Nachhaltigkeit als Überschrift
zieht nicht: Fragt man nach, wird sie als selbstverständlich erwartet, aber sie
steht bei keiner Buchungsentscheidung in den ersten drei Gründen.

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## Datei: vault/quellmaerkte/en-international.md

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markt: en-international
name: "Englisch international (Presseverteiler)"
anteil_prozent: null
sprache: Englisch
typ: quellmarkt
status: final
updated: 2026-07-31
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# Englisch international (Presseverteiler)

Kein Quellmarkt. Aus dem englischen Sprachraum kommen unter zwei Prozent unserer
Nächtigungen, und wir bewerben ihn nicht. Die englische Sprachversion existiert
für den internationalen Presseverteiler und für Multiplikatoren. Der Adressat
dieser Texte ist keine Gästin, sondern eine Redakteurin, die entscheidet, ob
daraus eine Geschichte wird.

## Wer kommt

Der Verteiler umfasst 312 Adressen in elf Ländern. Vier Gruppen.

**Reisejournalismus Tagespresse und Wochenendbeilagen**, UK, Irland, USA,
Kanada, rund 90 Adressen. Schreiben selten über einzelne Regionen, meist über
Themen mit mehreren Destinationen.

**Wander- und Outdoormagazine**, UK, USA, Australien, rund 70 Adressen. Für uns
die relevanteste Gruppe, weil sie Wege, Gehzeiten und Hüttenkonzepte inhaltlich
behandelt.

**Fach- und Branchenmedien Tourismus**, international, rund 60 Adressen. Nehmen
Zahlen, Investitionen und Saisonbilanzen auf.

**Blogs, Newsletter und Podcasts mit Reisefokus**, rund 90 Adressen, davon etwa
30 mit belegbarer Reichweite. Der Rest wird mitversorgt, aber nicht gepflegt.

Dazu kommen Journalisten aus DE, NL, IT und FR, die englischsprachige Unterlagen
anfordern, weil sie für internationale Titel schreiben.

## Wann und wie lange

Hier zählt der Redaktionsschluss, nicht die Reisezeit.

Printmagazine im englischen Sprachraum planen Sommerstrecken vier bis sechs
Monate vorher. Wer im Juni stattfinden will, muss im Januar angeboten haben.
Wochenendbeilagen arbeiten mit sechs bis acht Wochen Vorlauf, Online-Ressorts mit
zwei bis zehn Tagen.

Daraus ergeben sich drei Aussendungsfenster im Jahr: Mitte Januar für die
Sommerplanung, Anfang April für den Saisonstart, Anfang September für
Herbstthemen und Jahresbilanz. Alles dazwischen läuft anlassbezogen.

Presse- und Rechercheaufenthalte dauern zwei bis drei Nächte. Länger wird nicht
angefragt und länger bringt auch nichts. Einzelrecherchen funktionieren besser
als Gruppenreisen, aus Gruppenreisen entstanden zuletzt zwei verwertbare Texte
aus sieben Teilnehmern, aus Einzelrecherchen fünf aus sechs.

Antwortzeit auf eine Anfrage: unter vier Stunden an Werktagen. Wer später
antwortet, findet die Anfrage bereits anderweitig beantwortet.

## Was diese Gäste suchen

Einen Aufhänger, der ohne Ortskenntnis funktioniert. Das Seetal ist im englischen
Sprachraum unbekannt, und „schöne Alpenregion" ist keine Geschichte.

Was bisher aufgegriffen wurde: das Nebeneinander von Baden und Bergwandern an
einem Tag, die kurzen Distanzen zwischen 14 bewirtschafteten Almen, die
Schaukäserei als Handwerksthema, und die Positionierung gegen Leistungsdruck,
die im UK-Wandersegment auf eine laufende Debatte trifft.

Journalisten brauchen konkretes Material: druckfähige Bilder mit Nutzungsrechten
und Bildnachweis, Namen und Zitatfreigabe von Menschen vor Ort, verlässliche
Anreiseangaben ab Wien, München und Zürich, und Zahlen, die sie zitieren können.
Die gesetzten Zahlen stehen in `../marke/positionierung.md`.

Wer keine Ansprechperson mit Namen bekommt, schreibt nicht über uns.

## Tonalität

„You", wie in `../marke/tonalitaet.md` festgelegt. Im Englischen ist das ohnehin
neutral, der Bruch mit der formellen Anrede, den IT und FR aushalten müssen,
entfällt hier. Wichtiger ist, dass die Du-Haltung nicht in Werbesprache kippt:
Der Adressat ist eine Redaktion, und Werbesprache wird ungelesen gelöscht.

Britisches Englisch als Standard, auch für US-Adressen, aber ohne britische
Umgangssprache. Kein amerikanisches Marketing-Vokabular.

Die Fallen aus `../editorial/glossar.md` gelten hier besonders: „walk" statt
„hike" für alles unter drei Stunden, „mountain inn" statt „hut", „gemütlich"
nicht mit „cosy" übersetzen. Alm, Jause, Brettljause, Kaiserschmarrn und der
Claim bleiben deutsch mit Erklärung beim ersten Vorkommen.

Maßeinheiten metrisch, für US- und UK-Adressen die Umrechnung in Klammern
dazusetzen. Höhenangaben und Gehzeiten so, wie sie in den POI-Dateien stehen,
nicht neu formuliert.

Presseaussendungen mit Datum, Ort, Ansprechperson, Telefonnummer und Hinweis auf
das Bildmaterial. Kein Text ohne Nennung, wer für Rückfragen erreichbar ist.

## Do

- Eine These pro Aussendung, im ersten Absatz, ohne Vorlauf.
- Ansprechperson mit Name, Direktdurchwahl und Erreichbarkeit nennen.
- Bildmaterial mit Auflösung, Nutzungsrechten und Bildnachweis mitliefern.
- Anreise ab Wien, München und Zürich mit Zeitangabe, inklusive Bahnoption.
- Einzelrecherchen aktiv anbieten statt Gruppenreisen zu organisieren.

## Don't

- Keine Übersetzung eines deutschen Gästetextes. Zielgruppe, Aufhänger und
  Struktur sind andere, und Übersetzung erzeugt Werbetext ohne Nachricht.
- Keine Angebote, Preise und Pauschalen in Presseaussendungen. Das ist der
  schnellste Weg in den Papierkorb.
- Keine Aussendung ohne Nachricht. Wenn nichts passiert ist, wird nichts versendet.
- Keine Sperrfrist ohne Grund. Wer eine Sperrfrist ohne echten Anlass setzt,
  verliert bei der nächsten Aussendung die Aufmerksamkeit.
- Keine Buchungslinks im Pressetext.

## Was in diesem Markt nicht funktioniert

Der Versuch, den Presseverteiler als Marketingkanal zu behandeln. Wir haben 2025
zwei Aussendungen mit Angebotscharakter verschickt, Ergebnis waren elf
Abmeldungen und keine Veröffentlichung. Ebenso wenig funktionieren
Gruppenpressereisen mit vollem Programm: Journalisten wollen Zeit für eigene
Recherche, und ein dicht getakteter Ablauf erzeugt austauschbare Texte oder gar
keine. Und der englische Text taugt nicht als Ersatzsprache für Märkte, die eine
eigene Version bräuchten. Wer NL, IT oder FR mit einem englischen Text bedient,
spart Übersetzungskosten und verliert den Markt, in dem gelesen und gebucht wird.

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## Datei: vault/quellmaerkte/fr.md

---
markt: fr
name: "Frankreich und Westschweiz (Romandie)"
anteil_prozent: 10
sprache: Französisch
typ: quellmarkt
status: final
updated: 2026-07-31
---

# Frankreich und Westschweiz (Romandie)

## Wer kommt

Der Markt besteht aus zwei ungleichen Hälften, die derselbe Text bedienen muss.

**Romandie, rund zwei Drittel des Volumens.** Gäste aus Genf, Lausanne, Neuenburg
und Freiburg, Paare zwischen 40 und 65, überdurchschnittlich zahlungskräftig,
Tagesbudget um 190 Euro. Sie sind bergerfahren, kennen Wallis und Berner Oberland
und vergleichen uns damit. Anreise mit dem Auto, ab Genf 8 h, oder mit dem Zug
über Zürich, Bahnanteil bei 17 Prozent und damit der höchste aller Märkte.

**Frankreich, rund ein Drittel.** Schwerpunkt Elsass, Lothringen und Rhône-Alpes,
Familien und Paare zwischen 35 und 60. Tagesbudget um 120 Euro. Für sie ist
Österreich ein bewusst gewähltes Fernziel, nicht die naheliegende Bergwahl, und
die Reise hat deshalb Anlasscharakter.

Beide Hälften buchen häufiger Hotel mit Frühstück als Ferienwohnung.

## Wann und wie lange

Buchungsvorlauf im Schnitt 17 Wochen, Romandie eher 20, Frankreich eher 12.
Aufenthaltsdauer 6,8 Nächte. Romandie-Paare kommen zusätzlich auf verlängerte
Wochenenden von drei Nächten, meist im Juni und im September.

Hauptzeit ist Juli bis Ende August, mit einer scharfen französischen Spitze in
der ersten Augusthälfte. Die Romandie verteilt sich breiter und ist im Juni und
in den ersten drei Septemberwochen unser verlässlichster fremdsprachiger Markt in
der Nebensaison. Franzosen kommen zusätzlich rund um Himmelfahrt und Pfingsten.

Anreise: 78 Prozent Auto, 17 Prozent Bahn, der Rest Flug nach Wien oder Graz mit
Mietwagen. Der hohe Bahnanteil hat Folgen für die Kommunikation. Wer mit dem Zug
kommt, braucht die letzte Etappe ab dem Bahnhof, die Busanschlüsse und die
Auskunft, ob man vor Ort ohne Auto zurechtkommt. Diese Frage kommt aus keinem
anderen Markt so häufig.

## Was diese Gäste suchen

Die Romandie sucht Wandern mit Substanz, aber ohne Hochtouren: Wege von drei bis
fünf Stunden, klare Wegführung, ein Gipfel als Ziel ist willkommen. Sie sind die
einzige Gruppe, für die der Seetaler Spitz ein echtes Motiv ist.

Frankreich sucht das Andere: eine Alpenregion, die nicht die eigene ist, mit
Kultur, Sprache und Tisch, die anders funktionieren. Das Kulinarische zählt hier
mehr als bei DE und NL, aber anders als bei IT, es geht um Regionalität und
Herkunft der Produkte, nicht um Menge und Geselligkeit. Die Schaukäserei Brandhof
ist in diesem Markt das stärkste Einzelthema.

Beide Hälften erwarten Qualität in der Beschreibung. Ein ungenau angegebener
Dénivelé oder ein Weg, der schwieriger ist als beschrieben, wird als handwerklicher
Fehler gewertet und schriftlich rückgemeldet.

## Tonalität

Anrede „tu", nie „vous", siehe `../marke/tonalitaet.md`. Auch das ist ein
bewusster Bruch mit der Konvention und im französischen Sprachraum deutlicher
spürbar als im italienischen. Im Tourismusmarketing ist „vous" der Normalfall,
und beim Erstkontakt gegenüber Gästen ab fünfzig gilt es als Höflichkeitspflicht.
Wir machen es trotzdem anders, konsequent in allen Textsorten. Agenturen und
Übersetzungsdienste drehen es zurück, es ist jedes Mal zurückzuändern.

Damit „tu" nicht als Anbiederung gelesen wird, bleibt die Satzführung sauber und
sachlich. Keine Ausrufezeichen, keine Anglizismen, keine Abkürzungen im
Fließtext. Französische Leser bewerten sprachliche Sorgfalt streng, ein Text mit
Fehlern beschädigt die Glaubwürdigkeit der Sachangaben gleich mit.

„Randonnée" ab zwei Stunden, darunter „promenade", siehe
`../editorial/glossar.md`. Alpage für Alm, dénivelé für Höhenmeter, temps de
marche für Gehzeit, casse-croûte für Jause.

Für die Romandie keine eigene Sprachversion, aber Schweizer Bezugspunkte bei
Anreise und Vergleich. Preise in Euro, für die Romandie mit dem Hinweis, dass in
Euro gezahlt wird und Franken vor Ort nicht überall angenommen werden.

## Do

- Bahnanreise vollständig beschreiben, letzte Etappe, Busanschluss, Taktzeiten,
  und ob es vor Ort ohne Auto geht.
- Dénivelé und temps de marche exakt angeben, lieber konservativ als knapp.
- Herkunft der Produkte benennen, Käserei, Almen, Betriebe mit Namen.
- Juni und September für die Romandie eigens bespielen, dort liegt das Potenzial
  in der Nebensaison.
- Bei Wegen mit Ausgesetztheit oder Sicherung das ausdrücklich sagen, dieser
  Markt liest solche Angaben und richtet sich danach.

## Don't

- Kein „vous", in keiner Textsorte, auch nicht in der Presseaussendung.
- Keine Sprachversion, die den Schweizer Teil ignoriert. Anreise und Währung nur
  aus französischer Perspektive zu beschreiben, verliert zwei Drittel des Markts.
- Kein Vergleich mit den Westalpen. Wer Chamonix oder Zermatt kennt, verliert
  jeden Vergleich über Höhe und Gletscher, und wir wollen ihn nicht führen.
- Keine ungenauen oder gerundeten Wegangaben. Fehler werden hier reklamiert.
- Keine automatisch übersetzten Texte ohne muttersprachliche Kontrolle. Der
  Markt erkennt das sofort.

## Was in diesem Markt nicht funktioniert

Der Wettbewerb über Berggröße. Beide Hälften des Markts haben eigene Alpen vor
der Tür, und jede Kommunikation, die auf Höhe, Panorama oder Gipfel als
Alleinstellungsmerkmal setzt, verliert gegen Wallis, Savoyen und Hochsavoyen.
Was trägt, ist die Kombination aus See, Tal und kurzen Wegen zwischen den Almen,
also genau das, was die Westalpen nicht bieten. Ebenfalls schwierig sind
Familienangebote für Kinder unter sechs: Der französische Markt reist mit
kleineren Kindern selten so weit, und die Streuverluste sind hoch. Und Angebote
ohne Bahnoption schließen in diesem Markt einen relevanten Teil der Nachfrage
aus, was in keinem anderen Quellmarkt in diesem Ausmaß gilt.

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## Datei: vault/quellmaerkte/it.md

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markt: it
name: "Italien"
anteil_prozent: 9
sprache: Italienisch
typ: quellmarkt
status: final
updated: 2026-07-31
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# Italien

## Wer kommt

Fast ausschließlich Norditalien, Schwerpunkt Mailand, Bergamo, Brescia, Verona
und Padua. Zwei Gruppen. Erstens Paare und Freundespaare zwischen 30 und 45, ohne
Kinder, mit hohem Ausgabeniveau bei Essen und Unterkunft, rund 165 Euro pro
Person und Tag. Zweitens Familien mit Kindern zwischen sechs und vierzehn, oft
im Verbund mit Großeltern, die als Gruppe von fünf bis sieben Personen anreisen
und dann eine große Ferienwohnung oder zwei verbundene Zimmer brauchen.

Anreise mit dem Auto über den Brenner oder über Tarvis, Fahrtzeit ab Mailand
5 h 40 min, ab Verona 4 h 20 min. Vier bis fünf Prozent kommen mit dem Zug bis
Villach und mieten dort ein Auto.

Unterkunftserwartung liegt höher als im deutschen Markt: Vier Sterne, gutes
Frühstück, und ein Zimmer, das erkennbar gepflegt ist. Preis ist sekundär,
Ausstattung nicht.

## Wann und wie lange

Der italienische Markt ist der am stärksten konzentrierte von allen. 61 Prozent
der italienischen Nächtigungen fallen auf die drei Wochen um Ferragosto, also
5. bis 25. August. Zweite klare Spitze: das lange Wochenende um den 1. Mai und
die Brückentage um den 2. Juni.

Buchungsvorlauf im Median 6 Wochen, deutlich kürzer als DE und NL, mit einem
Schwanz an Buchungen unter zehn Tagen. Aufenthaltsdauer 5,3 Nächte, bei
Ferragosto-Gästen 7 Nächte, bei den Maiwochenenden 2,5 Nächte.

Ankunftszeit ist relevant: Italienische Gäste treffen häufig zwischen 18 und 21
Uhr ein, weil sie erst am Nachmittag losfahren. Betriebe mit Rezeptionsschluss um
18 Uhr erzeugen daraus jedes Jahr Probleme.

Abendessen wird spät gewünscht, 20 bis 21 Uhr. Unsere Wirtshäuser mit
Küchenschluss um 20 Uhr sind für diesen Markt eine harte Grenze und müssen vorab
kommuniziert werden.

## Was diese Gäste suchen

Kühle im August. Das ist der ehrlichste Buchungsgrund in diesem Markt und er
funktioniert. Wer aus der Poebene kommt, sucht 25 Grad statt 38 und einen See,
in dem man schwimmen kann.

Essen ist Reiseanlass, anders als in DE und NL. Alm, Schaukäserei Brandhof und
Brettljause sind hier kein Beiprogramm, sondern Inhalt. Gleichzeitig wird
italienisches Essen im Urlaub nicht gesucht, sondern das Gegenteil.

Wandern ja, aber kürzer und mit Ziel. „Passeggiata" unter einer Stunde für
Familien, „escursione" von zwei bis drei Stunden für die Paare, jeweils mit
Einkehr am Ende, siehe `../editorial/glossar.md`. Ganztagestouren sind selten.

Kinderfreundlichkeit wird vorausgesetzt, nicht nachgefragt. Ein Betrieb, der
Kinder erkennbar willkommen heißt, wird weiterempfohlen.

## Tonalität

Anrede „tu", nie „Lei", siehe `../marke/tonalitaet.md`. Das ist ein bewusster
Bruch mit der Konvention. Im italienischen Tourismus ist „Lei" der Standard,
besonders gegenüber älteren Gästen und in Pressetexten, und unser „tu" wird von
Übersetzungsdienstleistern regelmäßig eigenmächtig zurückgedreht. Es ist jedes
Mal zurückzuändern. Begründung für die Agentur: Wir reden mit dem Gast so, wie
die Wirtin auf der Alm mit ihm redet, und das gilt in jeder Sprache gleich.

Damit „tu" nicht flapsig wirkt, muss der Rest des Textes sachlich bleiben. Keine
Jugendsprache, keine Ausrufezeichen, keine Verkleinerungsformen. Die Nähe kommt
aus der Anrede, nicht aus dem Ton.

Satzlänge darf minimal über dem deutschen Wert liegen, aber die Regel „ein
Gedanke pro Satz" gilt. Nominalstil und Behördenton sind zu vermeiden.

Malga für Alm, merenda für Jause, dislivello für Höhenmeter, tempo di percorrenza
für Gehzeit. Kaiserschmarrn bleibt deutsch mit kurzer Erklärung.
Temperaturangaben in Grad Celsius sind vertraut, Höhenangaben in Metern auch.

## Do

- Temperaturvergleich im August nennen, konkret mit Werten, nicht mit „angenehm".
- Öffnungs- und Küchenzeiten aller Almen und Wirtshäuser angeben, inklusive
  Küchenschluss. Das verhindert den häufigsten Konflikt vor Ort.
- Check-in-Zeiten und späte Anreise explizit regeln und kommunizieren.
- Wege unter drei Stunden mit Einkehr am Ziel in den Vordergrund stellen.
- Angebote für Gruppen von fünf bis sieben Personen sichtbar machen,
  Mehrbettzimmer und große Ferienwohnungen.

## Don't

- Kein „Lei", auch nicht im Pressetext, auch nicht nach Rückfrage der Agentur.
- Keine italienische Küche im Angebot bewerben. Wer aus Verona kommt, will keine
  Pasta im Seetal, und der Vergleich fällt ohnehin gegen uns aus.
- Keine Ganztagestouren als Hauptmotiv, der Seetaler Spitz gehört hier nicht auf
  die erste Seite.
- Keine Kommunikation außerhalb der Buchungsfenster. Eine Aussendung im März
  erreicht diesen Markt sechs Wochen zu früh.
- Kein „montagna" ohne Wasser. Berg allein trägt hier nicht, See und Berg zusammen
  schon.

## Was in diesem Markt nicht funktioniert

Die Nebensaison. Wir haben zweimal versucht, den italienischen Markt in den
September zu verlängern, und es ist beide Male an den Schulferien gescheitert:
Norditalienische Schulen starten Mitte September, und die Familien sind ab dem
1. September faktisch nicht mehr erreichbar. Auch der Winter funktioniert nicht,
italienische Wintergäste fahren Ski in den Dolomiten oder im Aostatal, und
Langlauf ist für sie kein eigenständiger Reiseanlass. Frühbucherangebote laufen
ins Leere, weil im Median sechs Wochen vorher gebucht wird und ein Rabatt mit
Stichtag Februar niemanden erreicht. Und Ruhe als alleiniges Argument greift zu
kurz: Ruhe wird geschätzt, gebucht wird aber wegen der Temperatur.

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## Datei: vault/quellmaerkte/nl.md

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markt: nl
name: "Niederlande"
anteil_prozent: 11
sprache: Niederländisch
typ: quellmarkt
status: final
updated: 2026-07-31
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# Niederlande

## Wer kommt

Familien aus Nordbrabant, Gelderland und der Randstad, Eltern zwischen 35 und 50,
zwei Kinder, in den Sommerferien fast ausschließlich mit dem eigenen Auto und
oft mit Fahrradträger. Dazu ein starker Anteil aktiver Paare zwischen 55 und 70,
die zwei Wanderwochen machen und dabei genau kalkulieren.

Tagesbudget pro Person rund 105 Euro, tendenziell unter dem deutschen Wert, aber
bei längerem Aufenthalt in Summe höher. Unterkunftsart ist der klarste
Unterschied zu allen anderen Märkten: 38 Prozent der niederländischen
Nächtigungen entfallen auf Camping und Stellplatz, weitere 34 Prozent auf
Ferienwohnungen mit Küche. Hotel mit Halbpension ist die Ausnahme.

Fast alle sprechen gut Englisch, viele Ältere auch Deutsch. Trotzdem wird
niederländisch gelesen und niederländisch gebucht.

## Wann und wie lange

Buchungsvorlauf im Schnitt 14 Wochen, bei Campingplätzen mit fixer Parzelle bis
zu 30 Wochen. Aufenthaltsdauer 9,1 Nächte, der höchste Wert aller Quellmärkte.
Paare ab 55 kommen auf 11,4 Nächte.

Hauptzeit ist die niederländische Sommerferienstaffel von Mitte Juli bis Ende
August, aufgeteilt in drei Regionen, was die Anreisetage über drei Wochenenden
streckt. Zweite feste Welle ist die Meivakantie Ende April bis Anfang Mai, rund
9 Prozent des niederländischen Jahresvolumens, mit Paaren und Familien mit
jüngeren Kindern. Herbstferien Ende Oktober sind schwach, weil die Almen dann
geschlossen sind.

Anreise zu 93 Prozent mit dem Auto, Fahrtzeit ab Utrecht 9 h 30 min, ab
Eindhoven 8 h 15 min. Das bedeutet in der Praxis: Anreise mit Zwischenübernachtung
oder Nachtfahrt, Ankunft am Vormittag, und die Erwartung, das Zimmer oder die
Parzelle früh beziehen zu können.

## Was diese Gäste suchen

Tagesstruktur mit eigenem Tempo. Sie planen viel selbst, lesen Karten, laden GPX
herunter und vergleichen Wege vorher. Ein niederländischer Gast weiß bei der
Anreise oft schon, welche vier Touren er gehen will.

Wandern steht klar vorne, aber immer im Wortsinn „wandelen", also gehen ohne
sportlichen Anspruch. Dazu Radfahren im Talboden, Baden am See und ein hoher
Bedarf an Wäschemöglichkeit, Einkauf und Selbstversorgung, weil zwei Wochen mit
Kindern anders funktionieren als vier Nächte.

Preistransparenz ist zentral. Aufpreise für Kurtaxe, Parkplatz, Bettwäsche oder
Endreinigung müssen vorher stehen. Nachträglich genannte Nebenkosten sind der
mit Abstand häufigste Beschwerdegrund aus diesem Markt.

## Tonalität

Anrede „je", nie „u", auch nicht bei der Zielgruppe ab 65, siehe
`../marke/tonalitaet.md`. Im Niederländischen ist das der Normalfall und braucht
keine Erklärung.

Nüchtern und direkt. Niederländische Leser vertragen und erwarten klare Ansagen,
auch unangenehme. Wo der deutsche Text noch abfedert, steht im niederländischen
Text der Sachverhalt. Blumige Formulierungen lesen sich hier als Verkaufsdruck.

„Wandelen" für alles, nie „trekking", siehe `../editorial/glossar.md`. Alm bleibt
Alm, beim ersten Vorkommen mit „berghut" erklärt. Kaiserschmarrn bleibt stehen.

Maßeinheiten sind vertraut, Höhenmeter aber nicht. Wer aus einem Land ohne
Steigung kommt, kann 420 Höhenmeter schlecht einschätzen, deshalb Höhenmeter
immer zusammen mit der Gehzeit und einem Satz zur Steilheit nennen.

Zahlen mit Komma als Dezimaltrennzeichen, Preise in Euro, keine Umrechnung nötig.

## Do

- Alle Nebenkosten vollständig auflisten, Kurtaxe, Parkgebühr, Endreinigung,
  Bettwäsche, Hund.
- GPX-Dateien und exakte Streckenlängen bereitstellen, dieser Markt nutzt sie.
- Camping und Ferienwohnung mit Küche prominent zeigen, inklusive Einkaufs- und
  Waschmöglichkeiten im Tal.
- Meivakantie als eigene Kampagne führen, mit ehrlicher Auskunft, welche Almen
  Anfang Mai schon offen sind.
- Höhenmeter zusammen mit Gehzeit und einem Satz zur Beschaffenheit des Wegs.

## Don't

- Kein „u", auch nicht in Pressetexten oder Buchungsbestätigungen.
- Keine Herbstferien-Kampagne Ende Oktober, solange die Almen zu sind. Das
  erzeugt Buchungen, die in Enttäuschung enden.
- Keine unklaren Preisangaben mit „ab", ohne zu sagen, was inkludiert ist.
- Kein Bergbild ohne Wegangabe. Ein Foto vom Seetaler Spitz ohne den Hinweis auf
  5 h 30 min Gehzeit erzeugt Anfragen von Leuten, die das unterschätzen.
- Nicht mit „Deutschsprachig ist kein Problem" argumentieren. Der Markt liest
  seine eigene Sprache, auch wenn er die andere kann.

## Was in diesem Markt nicht funktioniert

Kurzreisen. Wer 8 bis 9 Stunden fährt, kommt nicht für drei Nächte, und jedes
Wochenendangebot in diesem Markt ist bisher wirkungslos geblieben. Ebenso
scheitern Halbpensionspakete: Die niederländische Familie kocht selbst, und das
Paket erhöht in ihrer Rechnung nur den Preis. Auch Kulinarik als Aufhänger trägt
hier nicht weit, gegessen wird gern, aber es ist kein Buchungsgrund. Und der
Winter existiert in diesem Markt für uns praktisch nicht: Niederländische
Wintergäste fahren Ski, und ein Skigebiet haben wir nicht, weshalb wir gar nicht
erst anfangen sollten, in diese Richtung zu werben.
